Abgeschlossene Forschungsprojekte

Fit4PracSis

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Elke Mackensen, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köbler

Projektmitarbeiter: Anja Reichert, Claudia Lurz

Kooperationspartner: Verschiedene Firmen aus der Region

Projektzeitraum: 1.10.2012 – 31.9.2015

Zuwendungsgeber: Innovations- und Qualitätsfond (IQF) des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Projektes Fit4PracSis soll ein wissenschaftlich fundiertes Lehrkonzept erarbeitet werden, mit dem den Studierenden schon frühzeitig während des Studiums ein Bezug zu Forschung und Beruf aufgezeigt wird. Dabei richtet das Fit4PracSis-Projekt ein besonderes Augenmerk auf die ersten beiden Semester für Studierende der Fakultät B+W. Ziele des Projektes sind die Erhöhung der Motivation der Studierenden für ihr Studium durch ein Aufzeigen der Berufsperspektive und die Förderung des selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitens der Studierenden. Erreicht werden soll dies durch eine Kombination spezieller Vorlesungseinheiten und anwendungsbezogener, auf den Studiengang fokussierter Projektarbeiten, die in Kooperation mit der Industrie und wissenschaftlichen Institutionen aus der Umgebung durchgeführt werden sollen. Zudem ist es vorgesehen, ein auf neue Medien – z.B. Virtual Reality, Multimedia-Trainings, Apps usw. - basierendes „Fitness-Center“ zu etablieren, das den Studierenden eine eigenständige Vertiefung und Überprüfung des erworbenen Wissenstandes ermöglichen soll.

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DiMa - Digital Manufacturing für die Kreativwirtschaft

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Stefan Junk

Projektzeitraum: 11/2013 - 8/2015

Zuwendungsgeber: Projektträger des Karl-Steinbuch-Forschungsprogramms ist die MFG Stiftung Baden-Württemberg

Kurzbeschreibung: In der Kreativwirtschaft ist die schnelle Umsetzung von Ideen und Entwürfen in reale Modelle und Prototypen ein entscheidender Vorteil, um sich vom Wettbewerb absetzen zu können. In den vergangenen Jahren ist eine große Vielfalt von verschiedenen Verfahren in den Bereichen "Digital Manufacturing" oder "Rapid Prototyping" entwickelt worden. Viele dieser generativen Verfahren sind heute auf dem Markt verfügbar und stellen ein interessantes und notwendiges Hilfsmittel für den Kreativbereich dar. Ein weiterer wichtiger Hinderungsgrund für den breiten Einsatz generativer Verfahren sei, dass es heute noch sehr vieler Schritte mithilfe von verschiedenen IT-Werkzeugen und unterschiedlicher Schnittstellen bedürfe, um einen digitalen Entwurf in einen realen Prototypen zu überführen: "Das bedeutet, dass jeder Entwurf heute von Hand auf seine Umsetzbarkeit geprüft werden muss. Darüber hinaus müssen oft aufwendige Änderungen und Vereinfachungen vorgenommen werden, bevor das Digital Manufacturing eingesetzt werden kann.

Um diese Umsetzungsprobleme zu überwinden werden im Rahmen des Projekts "DiMa - Digital Manufacturing für die Kreativwirtschaft" die verschiedenen Digital-Manufacturing-Verfahren auf ihre Anwendbarkeit und ihre Kostenstruktur speziell in Bezug auf die Kreativwirtschaft hin untersucht. Außerdem werden die Abläufe innerhalb der verschiedenen IT-Werkzeuge untersucht und vereinfacht. Neu an diesem Ansatz ist der Fokus auf den Bereich der Kreativwirtschaft und die Überwindung der heute noch bestehenden Hürden beim Einsatz der Digital Manufacturing Verfahren in diesem Bereich. Dadurch wird es auch kleinen und mittleren Unternehmen der Kreativwirtschaft möglich, die neuen Einsatzgebiete des Digital Manufacturing technisch und wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen.

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Zum Hintergrund des Projekts: In der Kreativwirtschaft ist die schnelle Umsetzung von Ideen und Entwürfen in reale Modelle und Prototypen ein entscheidender Vorteil, um sich vom Wettbewerb absetzen zu können. In den vergangenen Jahren ist eine große Vielfalt von verschiedenen Verfahren in den Bereichen "Digital Manufacturing" oder "Rapid Prototyping" entwickelt worden. "Viele dieser generativen Verfahren sind heute auf dem Markt verfügbar und stellen ein interessantes und notwendiges Hilfsmittel für den Kreativbereich dar", berichtet Professor Dr. Stefan Junk, der an der Hochschule Offenburg im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen "Digital Manufacturing" betreut.

Bestimmung der aus gesellschaftsrechtlicher Sicht geforderten „angemessenen Information“ von Geschäftsleitern nach § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG

Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Graumann

Kooperationspartner: Hochschule Fresenius Köln

Projektzeitraum: 02.01.2012 – 01.07.2014

Kurzbeschreibung: Wie können Geschäftsleiter bei ihren Entscheidungen eine „angemessenen Information“ im Sinne von § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG sicherstellen, um ihrer gesellschaftsrechtlichen Sorgfaltspflicht zu genügen? Als Antwort auf diese die Rechtswissenschaft wie die Betriebswirtschaftslehre gleichermaßen betreffende Frage soll für die informationelle Fundierung von Prognosen – dem Kernproblem der Entscheidungsunsicherheit – ein System von Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Als theoretische Basis dient die multiattributive Nutzentheorie. Die Empfehlungen sollen nicht nur Geschäftsleitern bei der täglichen Entscheidungspraxis helfen. Sie werden auch den Juristen als Unterstützung bei der schwierigen Präzisierung der Forderung nach „angemessener Information“ für den Einzelfall angeboten.

Entwicklung einer verteilten, GPU-beschleunigten In-Memory-Architektur für die Analyse und Planung mit großen Datenmengen (Big-Data-Verarbeitung)

Projektleitung: Prof. Dr. S. Trahasch (Fakultät E+I), Prof. Dr. Tobias Hagen

Kooperationspartner: Hochschule Offenburg; Jedox AG

Projektzeitraum: 5/2013 - 4/2014

Zuwendungsgeber: „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Kurzbeschreibung: Um zukünftig noch leistungsfähigere Systeme zur Analyse und Planung mit großen Datenmengen am Markt anbieten zu können, soll innerhalb dieses Vorhabens erstmals ein Softwaresystem mit einer verteilten InMemory-Architektur entwickelt werden. Zur Performancesteigerung wird bei diesem System neben dem Scale-up gleichzeitig auch das Scale-out eingesetzt werden. Ziel dieser Entwicklung ist es erstmals, die Rechenleistung eines Analyse- und Planungs-Serversystems auf mehrere physikalisch getrennte Hardwaresysteme mit GPU-Beschleunigung zu verteilen. Teilprojekt der Hochschule: Entwicklung der innovativen Kontrollfunktion der Analyse- und Planungsergebnisse sowie Ausarbeitung und Durchführung von Testszenarien.

Optimierung von Hochfrequenzfiltern und Resonatoren auf der Grundlage akustischer Oberflächenwellen

Projektleitung: Dr. W. Ruile, Prof. Dr. Andreas Mayer

Projektmitarbeiterin: Dr. Elena A. Mayer (WAK Moskau)

Kooperationspartner: EPCOS AG, München

Projektzeitraum: 01.11.2011 – 31.01.2014

Zuwendungsgeber: EPCOS AG, München

Kurzbeschreibung: Akustische Oberflächenwellen, die ursprünglich durch ihre zerstörende Wirkung bei Erdbeben bekannt wurden, finden in der Mikroelektronik wichtige nützliche Anwendungen. Die Erfindung des Interdigitalwandlers, durch den elektrische Signale in akustische Oberflächenwellen umgewandelt werden können und umgekehrt, hat zur Entwicklung einer Reihe von Bauelementen der Signalverarbeitung wie Hochfrequenzfiltern geführt, die in großen Stückzahlen produziert und vor allem in Mobiltelefonen verwendet werden. Die zunehmende Zahl von gleichzeitig genutzten Frequenzbändern sowie die zunehmende Miniaturisierung stellen den Entwickler solcher Bauelemente vor spezifische Probleme, zu deren Lösung dieses Projekt beitragen soll.

Experimentelle und theoretische Untersuchung von linearen und nichtlinearen Kantenwellen

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Mayer, Prof. Dr. P. Hess, Dr. A. M. Lomonosov

Kooperationspartner: General Physics Institute Russian Academy of Sciences, Moscow (Dr. Alexey Lomonosov, Pavel Pupyrev); Universität Heidelberg (Prof. Dr. Peter Hess, Dr. Alexey Lomonosov);

Projektzeitraum:   09.05.2011 – 08.05.2012

Zuwendungsgeber:  Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kurzbeschreibung:  Vorprojekt zu dem DFG-Projekt mit gleichem Titel

Experimentelle und theoretische Untersuchung von linearen und nichtlinearen Kantenwellen - Projektleitung: Prof. Dr. A. Mayer

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Mayer, Prof. Dr. P. Hess, Dr. A. M. Lomonosov

Projektmitarbeiter: Pavel, D. Pupyrev, Dr. Elena S. Sokolova

Kooperationspartner: Universität Heidelberg (Prof. Dr. Peter Hess, Dr. Alexey Lomonosov); General Physics Institute, Russian Academy of Sciences, Moscow (Dr. Alexey Lomonosov, Pavel Pupyrev); Institute for Low Temperature Physics and Engineering, Academy of Sciences of Ukraine, Kharkov (Prof. Dr. Alexander Kovalev, Dr. Elena Sokolova)

Projektzeitraum:   12.01.2012 – 11.07.2013

Zuwendungsgeber:  Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kurzbeschreibung:  Die Existenz akustischer Wellen, die von Festkörperkanten oder Keilspitzen geführt werden, ist seit den neunzehnhundertsiebziger Jahren bekannt. Potentielle technische Anwendungen liegen vor allem im Bereich der zerstörungsfreien Werkstoffanalyse, aber auch der Sensorik, Ultraschallmotoren etc. 

Ein wesentliches Ziel dieses Projektes ist die Erlangung eines genaueren Verständnisses der vielversprechenden nichtlinearen Eigenschaften dieser Wellen, die mittels mathematischer Methoden aus dem Bereich der nichtlinearen Dynamik an der Hochschule Offenburg modelliert und im Laser-Ultraschall-Labor der Universität Heidelberg experimentell untersucht werden.

Motivieren SMART-formulierte Zielvereinbarungen

Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Graumann

Kooperationspartner: Universität zu Köln

Zeitraum: 02.01.2012 – 31.03.2013

Kurzbeschreibung: Fördern SMART-formulierte Zielvereinbarungen tatsächlich die Leistungsbereitschaft? Und welchen relativen Anteil haben die fünf Kriterien an einem solchen Effekt? Die Studie untersucht diese Fragen empirisch und bestätigt einen positiven Effekt SMARTer Ziele auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Anknüpfend an dieses Ergebnis werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis diskutiert und auf mögliche Risiken hin-gewiesen, die mit der Führung durch Zielvereinbarungen einhergehen.

Development of the global curriculum for SAP BW 7.31

Kooperationspartner: Hochschule Offenburg (Prof. Dr. Tobias Hagen), HS Ludwigshafen (Prof. Dr. K. Freyburger), Universität Magdeburg (SAP University Competence Center)

Projektzeitraum: 2011 - 2013

Kurzbeschreibung: The main objective of this curriculum is to demonstrate the most important concepts of Business Intelligence by means of case studies. Main concepts that are taught are: online analytical processing (OLAP), multidimensional modeling, data warehouse principles and architectures, ETL.  The case studies are done on a SAP BW 7.31 system and therefore provide hands-on experience with SAP BW technology. The cases are based on the fictitious company Global Bike Inc. that is also used in ERP curricula provided by SAP University Alliance.  

The SAP BW 7.31 curriculum is rolled out globally by SAP University Alliance and can be used by all UA member universities.