Internationales aus dem Studiengang

In den Themenbereichen Logistik und Handel müssen sich die Akteure in der Regel sicher auf internationalem Terrain bewegen können. Daher halten wir gerade im Studiengang Betriebswirtschaft/Logistik und Handel den Erwerb von internationalen Erfahrungen im Verlauf des Studiums für eine sehr wichtige Säule. Die klassische Form dafür ist ein Auslandsstudium oder ein Auslandspraktikum. Zusätzlich besteht gemeinsam mit dem dänischen VIA University College in DK-Aarhus das Angebot zum Doppelabschluss über ein Double-Degree-Abkommen. Mit den weiteren strategischen Partnern HZ University of Applied Sciences (NL-Vlissingen) und Fonthys University of Applied Sciences (NL-Venlo) finden als internationales Logistik-Cluster Midplus zudem verstetigt Projekte und Vorlesungen im Rahmen des üblichen Studienprogramms statt, um auch im normalen Studienalltag internationale Erfahrungen zu ermöglichen (Vorlesungen, Seminare, Abschlussarbeiten).

Im Folgenden Beispiele für internationale Projekte im Studiengang Betriebswirtschaft/Logistik und Handel:

Dänisch-Deutsches Austauschseminar

Im Studiengang Betriebswirtschaft/Logistik und Handel wurde im Wintersemester 2015/16 ein internationales Projekt in englischer Sprache im Rahmen des bestehenden Curriculums durchgeführt. Grundlage aufseiten der Hochschule Offenburg war das Pflichtfach „Projektseminar“ im sechsten Semester des Studiengangs. In diesem Seminar arbeiten die Studierenden in Teams an realen Themen aus der Praxis.

Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Studiengang „Value Chain Management“ der dänischen VIA University College, Aarhus durchgeführt. Mit diesem sehr engen Partner unseres Studiengangs besteht bereits ein Double Degree Abkommen und es wird eine weitere Verstetigung und Vertiefung der Zusammenarbeit angestrebt. So sollte das Projektseminar zeigen, inwiefern auch im regulären Curriculum eine internationale Zusammenarbeit sinnvoll und möglich ist.

Fünf dänische und vier deutsche Studierende haben ein internationales Projektteam gebildet. Partnerunternehmen war Holger Christiansen A/S, Esbjerg, ein dänisches Tochterunternehmen der Robert Bosch GmbH.

Das Projekt war in drei Stufen geteilt: Zunächst hat das Projektteam eine Woche gemeinsam am Unternehmenssitz in Esbjerg verbracht. Ziel war es, selbständig Ansätze für Verbesserungen der logistischen Abläufe zu suchen und daraus in Zusammenarbeit mit Führungskräften des Unternehmens ein Projektziel zu erarbeiten. Dieses Ziel wurde sehr effizient erreicht und so blieb noch Zeit genug, um die benötigten Daten zu sammeln und Arbeitspakete aufzuteilen.

In der Folgewoche haben die Teammitglieder in Stufe zwei des Projekts von den Heimatländern aus agiert. In dieser für internationale Projekte typischen Arbeitsweise lag ein spezielles Lernziel, nämlich über große Distanz eine effiziente Teamarbeit aufrecht zu erhalten, was auch sehr gut gelang.

In einer letzten Stufe sind die dänischen Studierenden für eine Woche nach Gengenbach gekommen, so dass gemeinsam an einem Ort letzte Diskussionen geführt und der Projektbericht abgeschlossen werden konnte.

Dankenswerterweise wurde das Projekt großzügig vom Verein der Freunde und Förderer der Hochschule Offenburg unterstützt, ohne deren Mithilfe die Idee nicht hätte umgesetzt werden können.

Deutsch-Russisches Austauschseminar

Die Studierende des Studiengangs Logistik und Handel konnten in 2012/2013 an einem Deutsch-Russischen Austauschseminar mit der Partnerhochschule Institut für Geisteswissenschaften der staatlichen Universität, Wolgograd, teilnehmen.

Im Mai 2012 besuchte zunächst eine russische Studierendengruppe mit Betreuer die Hochschule Offenburg für eine Woche. Unter dem Motto "Logistic United" präsentierten im Workshop deutsche und russische Studierende verschiedene Referate in englischer Sprache. Daneben gab es auch ein interessantes Rahmenprogramm mit Exkursionen, Kulturprogramm, Grillfest und internationalem Studierendenleben.

Der Gegenbesuch der Gengenbacher LH-Studierenden mit Betreuer am Institut für Geisteswissenschaften der staatlichen Universität Wolgograd fand im März 2013 mit Workshops und interessantem Rahmenprogramm statt.

Dieses Austauschseminar wurde durch die Baden-Württemberg-Stiftung aus dem Programm BWS plus gefördert.