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IfTI startet neues COVID-19 Forschungsprojekt zu staatlicher Wirtschaftsförderung

Zusätzlich zu den großen Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in mehr als 150 Ländern treffen negative Nachfrageschocks Unternehmen in fast allen Branchen: Große Automobilhersteller haben Fabriken geschlossen, Fluggesellschaften haben die meisten Flüge gestrichen, kleine und mittlere Exportunternehmen kämpfen mit massiven Umsatzeinbußen. Die United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) schätzt, dass die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 die Weltwirtschaft in diesem Jahr bis zu zwei Billionen Dollar kosten könnte.

Fördermaßnahmen für Exporteure stehen im Fokus des neuen Projekts “European Support Measures for Exporters in Times of Corona Crisis”. Dabei werden unter anderem bestehende und neue Instrumente sowie Strategien von staatlichen Förderbanken und Exportkreditversicherern untersucht. Die IfTI-Forscher werden im Projekt von Master-Studierenden des Studiengangs Betriebswirtschaft unterstützt, die im Rahmen des Moduls “Global Business” bis Juli unter der Leitung der Professoren Thomas Baumgärtler und Andreas Klasen erste Analysen zu einzelnen Ländern verfassen.