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EU-Projekt EUMODFRAUD endet mit Konferenz

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16 Hochschulen aus zehn europäischen Ländern – darunter die Hochschule Offenburg – haben in den vergangenen anderthalb Jahren erfolgreich zu Betrug und Korruption in der Europäischen Union geforscht.

Zoom-Screenshot mit Seite aus Power-Point-Präsentation udn Kachelbildern der Teilnehmenden.

Teil des mehr als 30-köpfigen internationalen Forschungsteams im EUMODFRAUD-Projekt waren die beiden Professoren der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen Thomas Baumgärtler und Philipp Eudelle. Am 17. und 18. Juni 2021 fand nun in Porto (Portugal) die Abschlusskonferenz statt – pandemiebedingt als reines Online-Format. Dabei präsentieren Baumgärtler und Eudelle ihre Forschungsarbeit am ersten Konferenztag einer breiten Öffentlichkeit aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Lob für Forschungsansatz der Fakultät B+W

Unter dem Titel „Fighting Fraud and Corruption in European Structural and Investment Funds – A Qualitative Analysis for Germany” stellten sie die Anti-Betrugs- und Korruptionsstrategien und damit die Besonderheiten Deutschlands in der Betrugs- und Korruptionsprävention und -bekämpfung in Europäischen Fonds vor. „Die sektorale und regionale Analyse in Europäischen Struktur- und Investitionsfonds hat ergeben, dass Deutschland über ein effizientes und effektives Instrumentarium zur Betrugsprävention und -bekämpfung verfügt, was sich anhand der durchweg geringen und damit erfolgreichen Betrugsaufdeckungsquoten belegen lässt“, resümierte Professor Eudelle. „Deutschland kann damit als ein Best-Practice-Beispiel in der Betrugs- und Korruptionsprävention und -bekämpfung für andere Länder gelten“, ergänzte Professor Baumgärtler. Er wies aber auch kritisch darauf hin, dass die deutschen Verwaltungs- und Prüfbehörden in ihren Bemühungen nicht stehen bleiben dürften, die bisherigen Strategieansätze und Selbstbewertungsinstrumente zu Betrugs- und Korruptionsrisiken kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Der länderspezifische Beitrag der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen wurde seitens der Projektpartner mit Blick auf die Gesamtzielsetzung des Projekts als richtungsweisend gewürdigt. David Blanco-Alcántara, Mitglied der EUMODFRAUD-Projektleitung und Professor an der Universität Burgos (Spanien), einer Partneruniversität der Hochschule Offenburg, erklärte: „It is a research of great impact and quality, which will have a great publication in a journal. It is a step forward in the current EU methods to prevent and detect fraud and corruption.”

Runder Tisch mit Doktorandinnen und Doktoranden

Doch nicht nur Professorinnen und Professoren kamen bei der Konferenz zu Wort. Am zweiten Tag hatten auch Doktorandinnen und Doktoranden der teilnehmenden Hochschulen in einem „round table phD-students“ die Möglichkeit, Fragen rund um die Betrugs- und Korruptionsbekämpfung zu stellen und gleichzeitig über ihre aktuellen Forschungsthemen zu berichten. Von der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen trug der von Professor Baumgärtler in Kooperation mit der Partneruniversität Burgos betreute Doktorand und Masterabsolvent David Knäble den Stand seiner Forschungsarbeit über „Circular Economy“ vor.

Info

Das länderübergreifende EUMODFRAUD-Projekt unter Leitung der Universität Burgos (Spanien) wurde durch das HERCULE III-Programm der Europäischen Union finanziert. Im Rahmen des Projekts fanden zahlreiche Workshops und Trainingsaktivitäten mit den Projektpartnerinnen und -partnern statt, um den Austausch und Transfer der Forschungsansätze sowie die Verbreitung der Ergebnisse zu gewährleisten. In Kürze werden die Forschungsergebnisse des EUMODFRAUD-Projekts auch veröffentlicht. Weitere Informationen und die Ergebnisse zum Projekt finden Sie unter https://www.ubu.es/eumodfraud.