Dienstleistungs- und Investitionsgütermarketing

  • Dienstleistungsmarketing

Reichte es früher meist aus ein qualitativ hochwertiges Produkt zu einem akzeptablen Preis anzubieten, genügen diese Faktoren heute meist nicht mehr, um sich gegen den Wettbewerb durchzusetzen. Unternehmen sehen vermehrt die Chance, sich durch zusätzliche Services zu differenzieren und entwickeln sich immer mehr zu einem Dienstleister. So kommt dem Dienstleistungsmarketing nicht nur für reine Serviceanbieter, sondern auch für Industriegüter- und Handelsunternehmen wachsende Bedeutung zu. Für diese Unternehmen stellen sich verstärkt Fragen wie beispielsweise, welche produktbegleitenden Dienstleistungen zur Differenzierung von Wettbewerbern geeignet sind, wie diese eingesetzt und zu welchem Preis sie angeboten werden.

  • Investitionsgütermarketing

Industriegüterunternehmen stehen heutzutage vielfältigen Entwicklungen (u. a. Globalisierung, Technologiesprünge, abnehmende Kundentreue) gegenüber, auf welche Antworten in der betrieblichen Praxis im Marketing gefunden werden müssen. Das Marketing ist traditionell jedoch auf Konsumgüter konzentriert. Eine einfache Übertragung dieser Erkenntnisse auf Industriegütermärkte kann nicht zum Erfolg führen, da diese Märkte einige generelle Besonderheiten aufweisen. Insbesondere die Erklärungsbedürftigkeit und Komplexität der Güter sowie die organisationale, i. d. R. durch mehrere Personen geprägte, abgeleitete Nachfrage stellen Herausforderungen an den Vermarktungsprozess dar.

 

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