Server-Wartungsarbeiten am 26. und 27.08.! An beiden Tagen sind keine Bewerbungen, Einschreibungen oder Anträge auf Immatrikulation sowie andere studentische Anwendungen (Rückmeldung, Immatrikulationsbescheinigungen etc.) möglich. Ab dem 28.08. stehen alle Funktionen wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Modulhandbuch

Betriebliche Anwendungen in der Informatik

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagen IT, fundierte Kenntnisse in den Funktionsbereichen der Betriebswirtschaftslehre, Kenntnisse der Handhabung der Standardsoftware SAP ERP, Kenntnisse in Excel, Datenanalyse und Business Intelligence

Lernziele

Die Unterstützung von operativen Geschäftsprozessen durch IT Systeme ist in modernen Unternehmen heutzutage Standard. Darüber hinaus haben in den vergangenen Jahren neuere Technologien der Informatik eine immer wichtigere Bedeutung für die Unternehmen erlangt:
Die zunehmende Datenflut erfordert vermehrt ein systematisches Management von strukturierten und unstrukturierten Informationen sowie analytische Kompetenzen. Durch mobile Endgeräte können an jedem Ort und zu jeder Zeit nicht nur Informationen abgerufen und erzeugt werden, sondern es werden auch ganz neue Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle möglich. Dieses Modul fasst diese technologischen Entwicklungen zusammen.

  • Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für Nutzen, Chancen und Wertbeiträge dieser neuen Technologien und kennen deren Bedeutung für neue Geschäftsmodelle. 
  • Die Studierenden können für bspw. analytische Szenarien oder M-Commerce Szenarien Vorschläge zum Einsatz mobiler Geräte bzw. von Analyse Werkzeugen machen.
  • Die Studierenden sind in der Lage, als kompetenter Ansprechpartner die Sicht der Fachabteilung zu Fragestellungen bei Business Analytics, mobilen Anwendungen und Informationsmanagement zu vertreten und bei der Formulierung von Anforderungen und der Technologieauswahl mitzuwirken.
  • Die Studierenden beherrschen den praktischen Einsatz der entsprechenden Werkzeuge über den kompletten Prozess (Entwicklung von mobilen Anwendungen, Realisierung von analytischen Anwendungen und Einsatz von ECM Systemen)
Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung: Praktische Arbeiten

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Tobias Hagen

Empf. Semester WIM 2
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Mobile Anwendungen
Art Labor
Nr. B+W1164
Lerninhalt
  • Grundlagen mobiler Applikationen
  • Grundlegende Technologien wie HTML, CSS, Javascript
  • Grunglagen des „responsive Webdesigns“ anhand des Frameworks Bootstrap
  • Projektaufgabe: Entwicklung einer responsive Website unter Verwendung von Bootstrap
  • Merkmale und verschiedene Formen mobiler Applikationen (mit besonderem Augenmerk auf plattformunabhängigen mobilen Applikationen)
  • Einführung in das Framework Apache Cordova
  • Projektaufgabe: Entwicklung einer App für Smartphones und Tablets unter Verwendung des Frameworks Apache Cordova
Literatur

www.selfhtml.de: Online-Dokumentation für HTML, CSS, JavaScript
https://getbootstrap.com/docs/4.1/getting-started/introduction/
http://docs.phonegap.com/

Business Analytics
Art Vorlesung/Labor
Nr. B+W1165
Lerninhalt
  • Multidimensionale Datenanalyse mit OLAP
  • Data Warehouse Konzepte, Big Data Technologien
  • Grundlagen des Predictive Modelling und Data Mining
  • Visualisierung von Daten
Literatur

Sharda, R; Delen, D; Turban, E (2014) Business Intelligence. A Managerial Perspective on Analytics. Pearson, Boston, Mass.
Provost F, Fawcett T (2013) Data science for business.
O'Reilly, Sebastopol, Calif.
Kemper H, Baars H, Mehanna W (2010) Business Intelligence - Grundlagen und praktische Anwendungen. Eine Einführung in die IT-basierte Managementunterstützung. Vieweg+Teubner, Wiesbaden.

Informationsmanagement
Art Vorlesung
Nr. B+W1166
Lerninhalt

Typologie betrieblicher Prozesse, Überblick zu IT-Instrumenten zur Unterstützung betrieblicher Prozesse, Überblick zu Instrumenten zum Prozessdesign, Merkmale von Workflow-Management-Systemen, Funktionalitäten des SAP Business Workflow, Merkmale von Content Management Systemen, Open Text ECM Suite, Bearbeitung einer Fallstudie in den Softwaresystemen

Literatur

Vorlesungsskript und Übungen sind als pdf-Dateien im Intranet verfügbar
Becker, J./ Kugeler, M./ Rosemann, M. (2008): Prozessmanagement, Berlin
Dart, J. (2010): Workflow-Management mit SAP, Bonn
Freund, J./ Rücker, B./ Henninger, T. (2012): Praxishandbuch BPMN 2.0, 3. aktualis. Auflage Carl Hanser, Berlin
Gulbins, J./ Seyfried, M./ Strack-Zimmermann, H. (2002): Dokumentenmanagement, Berlin
Müller, J. (2005): Workflow based integration, Berlin
Richter-von-Hagen, C./ Stucky, W. (2004): Business Process und Workflow Management, Stuttgart
Scheer, A-.W. (2002): ARIS - Vom Geschäftsprozess zum Anwendungssystem, Berlin
Scheer, A-.W. (2001): ARIS - Modellierungsmethoden, Metamodelle, Anwendungen, Berlin


Controlling

Empf. Vorkenntnisse

Kenntnisse aus einem vorangegangenen Bachelorstudium (Wirtschaftsingenieurwesen oder Betriebswirtschaft) zu den Themenfeldern Kosten- u. Leistungsrechnung, Investitionsrechnung und Finanzierung (ggf. ergänzt um Controlling)

Lernziele

Aufbau eines umfänglichen Know-how, das den Studenten erlaubt, durch Einsatz „passgenauer" Controlling-Tools zielgerichtet praxisrelevante Aufgabenstellungen einer Lösung zuzuführen.
Schaffung eines Profils, das den Studenten den erfolgreichen Einstieg in den Controlling-Bereich ermöglicht.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:55 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:215 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K90) und Hausarbeit/Referat (und Präsentation)

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. pol. Rainer Fischer

Empf. Semester WIM 1
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Advanced Controlling
Art Vorlesung
Nr. B+W1158
SWS 4.0
Lerninhalt

Der Einstieg erfolgt über „klassische" Themen des Controllings wie Kennzahlen, Kennzahlensysteme sowie Kosten- u. Erfolgs-Controlling. Es folgen Themen, die die aktuelle Auseinandersetzung in den Unternehmen widerspiegeln. Dort, wo sinnvoll, wird der Bezug zu funktionalen Teilbereichen des Unternehmens hergestellt. Zur Unterstützung der Erreichung der Lernziele werden umfänglich Fallstudien eingesetzt, ergänzt um Referate Externer. Zu den Inhalten der Lehrveranstaltung zählen:

  • Kennzahlen/-systeme (unternehmensweit/funktionsbezogen)
  • Kosten- u. Erfolgs-Controlling
  • Risiko-Controlling
  • Produktions-/Instandhaltungs-Controlling
  • Investitions-Controlling
  • Sanierungsmanagement/-Controlling
  • Marketing- und Vertriebs-Controlling
  • Wertmanagement (in Verbindung mit der Thematik Working Capital Management)
Literatur

Reichmann, T. et al: Controlling mit Kennzahlen: Die systemgestützte Controlling-Konzeption mit Analyse- und Reportinginstrumenten,  9. Aufl., München 2017

Horváth, P. et al: Controlling, 13. Aufl., München 2015

Brühl, R.: Controlling - Grundlagen des Erfolgscontrolling, 3. Aufl., München 2011

Küpper, H.-U. et al: Controlling. Konzeption, Aufgaben, Instrumente, 6. Auflg., Stuttgart 2013

Kralicek, P. et al: Kennzahlen für Geschäftsführer, 5. Auflg., Landsberg a.L. 2009

Weber, J. et al: Schriftenreihe Advanced Controlling, Weinheim

Drosse, V.: Managerial Accounting, Stuttgart 2014

Klein, A. u. Schnell, H. (Hrsg.): Controlling Instrumente in der Produktion, in: Der Controlling-Berater (Band 22), Freiburg/München 2012

Gleich, R., Klein, A. (Hrsg.): Der Controlling-Berater (Bandreihe), Freiburg u. München

Weber, J. et. al.: Turnaround - Navigation in stürmischen Zeiten, Weinheim 2011

Dobelli, R.: Die Kunst des klaren Denkens, München 2011

KSI (Fachzeitschrift Krisen-, Sanierungs- u. Insolvenzberatung) zu ausgewählten Themen des Sanierungsmanagment

Pepels, W. (Hrsg.): Handbuch Turnaround Management, 2. Auflg., Berlin 2015

Case Book;

themenbezogen wird ergzd. Literatur einbezogen

 

Seminar Controlling
Art Seminar
Nr. B+W1159
SWS 2.0
Lerninhalt

Anfertigung einer Seminararbeit zu aktuellen Fragestellungen des Controlling sowie deren Präsentation und Verteidigung.

Literatur

Literatur abhängig vom definierten Thema
Für formale Richtlinien des wiss. Arbeitens vgl. Theisen, M. R.: Wissenschaftliches Arbeiten, 15. Auflage, München 2011


Direktmarketing-Management

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagen des Marketing aus Bachelor-Studium, Anfertigen von wissenschaftlichen Arbeiten

Lernziele

Nach Besuch der Veranstaltungen können die Studierenden die Methoden und Instrumente des Kundenbeziehungsmanagement anwenden und die gewonnenen Erkenntnisse auf verschiedene Branchen übertragen. Durch Einblick in eine gängige CRM-Software werden zudem grundlegende IT-Kenntnisse in diesem Bereich aufgebaut. Anhand praxisnaher Fallstudien und einem realen Unternehmens-/Organisationsprojekt, die jeweils in Kleingruppen bearbeitet werden, erweitern die Studierenden ihre soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K60) sowie Hausarbeit und Referat

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. pol. Larissa Greschuchna

Empf. Semester WIM 1
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Betriebswirtschaft (Master)

Veranstaltungen Customer Relationship Management
Art Vorlesung
Nr. B+W1148
SWS 2.0
Lerninhalt

Basierend auf den Zielen des ganzheitlichen CRMs werden zunächst die inhaltlichen Grundlagen vermittelt (v.a. Kundenwert, Kundenlebenszyklus, Interdependenzen). Die strategischen und operativen Maßnahmen werden erarbeitet. Zudem werden grundlegende sektorale, prozessuale und Change Management Anforderungen im Rahmen der Implementierung von CRM-Ansätzen vermittelt und typische Barrieren bei der Implementierung erarbeitet. Abschließend erfolgt ein Einblick in eine CRM-Softwarelösung. Der Vorlesungsstoff wird durch Fallbeispiele und Vorträge aus der Unternehmenspraxis vertieft.

Literatur

Die aktuelle Literaturliste wird in der Vorlesung bekannt gegeben

Marketing Projekte
Art Seminar
Nr. B+W1149
SWS 4.0
Lerninhalt

Bearbeitung von konkreten Marketing-Problemstellungen (Projekten) aus der betrieblichen Praxis, z.B. Durchführung von Marktanalysen, Webseiten-Optimierungen oder Entwickelung von Marketing-Konzeptionen.

Literatur

Keine vorbestimmte Literatur. Literatur in Abhängigkeit der Projekte.


E-Commerce-Management

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagen des Marketing und der Statistik

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Kompetenzen: Die Studierenden lernen die Umfeldbedingungen und den Wettbewerb im deutschen Handel kennen und lernen die Auswirkungen auf wesentliche strategische Entscheidungen des Handels zu verstehen. Darauf aufbauend entwickeln sie Kompetenz in der Anwendung des strategischen Managements in Handelsbetrieben. Außerdem lernen sie Multi-Channel-Systeme im Handel zu definieren und abzugrenzen, entwickeln Verständnis für die Relevanz des Multi-Channel-Retailings und erlangen Kompetenzen in Kenntnis und Anwendung des strategischen Managements von Multi-Channel-Systemen des Handels. Darüber hinaus verstehen Studierende die strategische Ausrichtung der Unternehmen durch den Marketing-Mix zu steuern und ein erfolgreiches Multi-Channel-Management zu initiieren. Weitergehendes Ziel des Moduls ist die konkrete Umsetzung einer E-Commerce-Konzeption aus den erworbenen strategischen Kompetenzen. Die Studierenden erlangen die Kompetenz zur Konzeption, zum Aufbau und zur Umsetzung eines Online-Shops und erlernen die Optimierung des Shops mittels der Durchführung eines User Experience Testings.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K120) und Laborarbeit (LA) bestehend aus:
Praktische Arbeit bestehend aus drei Elementen

  • E-Commerce-Konzeption- und Umsetzung 
  • User Experience Testing 
  • Präsentation und Dokumentation

 

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. pol. Achim Burkhardt

Empf. Semester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Betriebswirtschaft (Master)
Dialogmarketing und E-Commerce (Master)
Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen E-Commerce-Konzeption und Testing
Art Labor
Nr. B+W1138
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Einführung und Überblick E-Commerce-Anwendungen
  • Methoden der E-Commerce Konzeptentwicklung
  • E-Commerce Umsetzungsworkshop
  • User Experience Testing
  • Präsentationen
Literatur

Die aktuelle Literaturliste wird in der Vorlesung bekannt gegeben. Auszug aus der Literaturliste:

Becker, J. (2009): Marketingkonzeption, 9. Auflage, München.
Eberhard-Yom, M. (2010): Usability als Erfolgsfaktor, Berlin.
Kollmann, T. (2011): E-Business, 4. Auflage, Wiesbaden.
Kreutzer, R. (2014): Praxisorientiertes Dialog-Marketing, 2. Auflage, Wiesbaden.
Meffert, H., et al. (2012): Marketing. 11. Auflage, Wiesbaden.
Richter, M./Flückiger, M. (2010): Usability Engineering kompakt. 2. Auflage, Heidelberg.
Schwenke, Th. (2012): Social Media Marketing & Recht, Köln.

Strategisches Marketing
Art Vorlesung
Nr. B+W1139
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Business Model Canvas (BMC)
  • Management und Marketing (incl. Sunzi)
  • Strategische Optionen im Rahmen eines Geschäft Modelles
  • Szenario Techniken & Megatrends
  • Es wird der Business Case aufgegriffen
Literatur

Die aktuelle Literaturliste wird in der Vorlesung bekannt gegeben. Auszug aus der Literaturliste:
Osterwalder, A.; Pigneur, Y. (2011): Business Modell Generation, ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer, Frankfurt a.M.
Drucker, P.F. (2010): Was ist Management? Das Beste aus 50 Jahren, 6. Aufl., München

Retail-Management und Multi-Channel-Strategien
Art Vorlesung
Nr. B+W1140
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Umfeldbedingungen des Handels
  • Analyse des bundesdeutschen Handels nach der Five-Forces-Analyse (Abnehmer der Branche, Ersatzprodukte, Lieferanten, Potenzielle Wettbewerber und existierende Wettbewerber)
  • Strategisches Management im Handel (Ein- und Austrittsbarrieren, Strategische Gruppen im Handel, Wettbewerbsstrategien, Wachstumsstrategien)
  • Grundlagen des Multi-Channel-Retailings (Definitionsansätze, Formen, Evidenz des Multi-Channel-Handels, Ziele, Leistungen)
  • Strategische Ansätze des Multi-Channel-Retailings (Multi-Channel-Strategien, akquisitorische Logistik, Markenstrategien, Fragen der Standardisierung/Differenzierung)
Literatur

Ahlert, D.; Kenning, P.; Olbrich, R.; Schröder, H. (Hrsg.) (2010): Multichannel-Management - Jahrbuch Vertriebs- und Handelsmanagement, Frankfurt a.M.
Burkhardt, A.; Köhler, R.; Dittrich, I. (2017): Erfolgsmuster des Multi-Channel-Managements deutscher Einzelhandelsunternehmen, Norderstedt.
Heinemann, G. (2011): Cross-Channel-Management, 3. Auflage, Wiesbaden.
Heinemann, G. (2013): No-Line-Handel, Wiesbaden.
Heinemann, G. (2017): Der neue Online-Handel, 8. Aufl., Wiesbaden.
Rittinger, S. (2013): Cross-Channel Retail Branding, Wiesbaden.
Rudolph, T.; Loock, M.; Kleinschrodt, A. (2008): Strategisches Handelsmanagement, Aachen.
Schramm-Klein, H. (2012): Multi Channel Retailing - Erscheinungsformen und Erfolgsfaktoren, in: Zentes, J. et al. (Hrsg.): Handbuch Handel, 2. Auflage, Wiesbaden, S. 419-437.
Schröder, H. (2012): Multichannel-Retailing, Berlin; Heidelberg 2005.
Zentes, J./ Swoboda, B./ Foscht, T. (2012): Handelsmanagement, 3. Auflage, München.


Energiemanagement 1

Empf. Vorkenntnisse

Elektrotechnik, Elektronik, Grundlagen der Physik

Lernziele

Die Studierenden können Energiekosten beurteilen anhand konkreter, selbständig erarbeiteter Beispiele wird diese Fähigkeit weiter vertieft. Es wird das Bewusstsein für das Vorhandensein verschiedener Möglichkeiten der Energieversorgung im Unternehmen für industrielle Anlagen geschaffen. Diese sollen selbständig eruiert, abgewägt und effizient ausgewählt werden. Kenntnisse und Verständnis über volkswirtschaftlichen und ökologischen Ressourceneinsatz von endlicher und nachwachsender Energieressourcen wird geschaffen. Das Erlangen der erforderlichen Kompetenzen für die Praxis wird durch eigene Erfahrungen während des Semesters wie z.B. durch Exkursionen in Kraftwerke weiter vertieft.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K90)

Modulverantw.

Prof. Dr. Philipp Eudelle

Empf. Semester WIM 1
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Energietechnik
Art Vorlesung
Nr. B+W1311
Lerninhalt

Die Studierenden erhalten durch die Vorlesung einen ingenieurmäßigen Überblick über die Energietechnik in ihrer gesamten Breite:

  • Einführung in die Energietechnik
  • Technische Grundlagen Energietechnik
  • Anlagen zur „Erzeugung elektrischer Energie" (Kraftwerke, Regenerative Energiegewinnung)
  • Energiespeicherung
  • Energy Harvesting
  • Smartgrid und Smart-Metering
Literatur

Heuck, K./ Dettmann, K.-D./ Schulz, D. (2010): Elektrische Energieversorgung - Erzeugung, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie für Studium und Praxis. Vieweg+Teubner, Wiesbaden (ebook)
Watter, H. (2009): Nachhaltige Energiesysteme. Vieweg+Teubner, Wiesbaden (ebook)
Wesselak, V./ Schabbach, T. (2009): Regenerative Energietechnik. Springer, Heidelberg (ebook)
Zahoransky, R. (Hrsg.) (2010): Energietechnik - Systeme zur Energieumwandlung. Vieweg+Teubner, Wiesbaden (ebook)


Energiemanagement 2

Empf. Vorkenntnisse

Physik, Kraft- und Arbeitsmaschinen

Lernziele

Die Studierenden 

  • können Energiekosten beurteilen
  • Möglichkeiten der Energieversorgung im Unternehmen auswählen, 
  • kennen die Bedeutung endlicher und nachwachsender Ressourcen und können volkswirtschaftliche und ökologische Ressourcen beurteilen
Dauer 1 Semester
SWS 8.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:120 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:240 h

  • Workload:360 h
ECTS 12.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K90), Hausarbeit und Kolloquium

Modulverantw.

Prof. Dr. Philipp Eudelle

Empf. Semester WIM 2
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Energiewirtschaft
Art Vorlesung
Nr. B+W1307
Lerninhalt

1. Grundlagen und Definitionen
Konventionelle und Erneuerbare Energieträger; Energiewandlungskette; Energieeinheiten, Energiefluss einer Volkswirtschaft am Beispiel Deutschlands; Energieanwendung in den Sektoren; Energieeffizienz bei der Energieanwendung (Gebäudesektor, Individualverkehr, Industrie)
2. Energierecht und Energiepolitik
Umweltwirkungen des Energiesektors; Energie- und Umweltrecht am Beispiel Deutschland: Nationales Recht; Europäisches Recht; Internationales Recht; Energiepolitik am Beispiel Deutschlands; Rechtsrahmen Energieeffizienz
3. Grundlagen Energiewandlung, Transport und Verteilung
3.1 Energieumwandlung: Thermische Kraftwerke, Hydraulische Kraftwerke (Wasser, Wind), Kraft- Wärme-Kopplung, Photovoltaik, Solarthermie; Energieeffizienz
3.2 Energietransport und Verteilung: Grundlagen Elektrizitätsnetz, Regelenergie Gasnetz, Fernwärme
4. Energiemarkt
Energieprodukte (Leitungsgebundene Produkte etc.); Marktstrukturen; Netzinfrastruktur als natürliches Monopol; Regulierung des Energiemarktes; Energiehandel (Spotmärkte etc.)
5. Wirtschaftlichkeitsrechnung in der Energiewirtschaft
Lernkurven für Energiewandlungstechnologien, Kostenstrukturen verschiedener Kraftwerkstechnologien, Risiken bei Investitionen im Energiesektor, Energiegestehungskosten, Einfluss von CO2-Kosten

Literatur

KONSTANTIN, P. (2009): Praxisbuch Energiewirtschaft - Energieumwandlung, -transport und -beschaffung im liberalisierten Markt. 2. Auflage, Berlin, Springer
MÜLLER, L. (2001): Handbuch der Elektrizitätswirtschaft – Technische, wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen. 2. Auflage, Berlin, Springer.

Seminar Energiemanagement
Art Seminar
Nr. B+W1312
Lerninhalt

Anwendung der Lehrinhalte der Veranstaltungen Energiemanagement und Energietechnik in Kombination mit aktuellen politischen und gesetzlichen Vorgaben (u.a. Energieeinspeisegesetz).

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben


IT-Anwendungen im Unternehmen

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagen Produktionsplanung, Fertigunsorganisation, Grundlagen IT

Lernziele

Ziel dieses Moduls ist der Erwerb von interdisziplinären Kenntnissen, Wissen und Technologien von modernen IT-Anwendungen im Unternehmen. Hierbei stehen die praxisnahen Anwendungen im Vordergrund.

Digitale Fabrik:

Die Studierenden lernen den theoretischen Ansatz der Digitalen Fabrik kennen und können eine Fabrik unter Anwendung modernster Produktionsmethoden planen. Sie lernen die Softwarewerkzeuge unter Einbeziehung einer wirtschaftlichen und kostenorientierten Betrachtung sicher einzusetzen.

Im Ergebnis der Lehrveranstaltung sollen die Studierenden befähigt sein, die Simulation von Produktionsabläufen, Planung von Fabrikanlagen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten aber auch sehr industrienah durchführen zu können. Durch die Projektarbeit werden die Werkzeuge der Digitalen Fabrik sehr praxisnah vermittelt und das Wissen wesentlich gefestigt.

E-Business:

Die Studierenden lernen Strategien, Technologien, Geschäfts- und Erlösmodelle sowohl im klassischen Internet als auch im Bereich der mobilen Anwendungen kennen. Begleitend zur Vorlesung realisieren die Studierenden in Gruppenarbeit eine anspruchsvolle E-Business Applikationen unter Verwendung aktueller Technologien und Plattformen, wodurch auch eine industrielle praxisnahe Ausbildung gewährleistet wird.

Darüber hinaus sind die Studierenden in der Lage, E-Business Technologien kritisch zu beurteilen bzw. als kompetenter Ansprechpartner  bei der Auswahl geeigneter Technologien für neue Aufgaben mitwirken zu können.

Generell werden durch die Projektaufgaben in den beiden Vorlesungen die methodische als auch soziale Kompetenz der Studenten wesentlich gestärkt und gefördert.

Dauer 1 Semester
SWS 7.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:110 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:160 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulnote wird folgendermaßen aus den Einzelfächern ermittelt:
Digitale Fabrik: Klausur (K60) + Laborarbeit, 50%
E-Business: Klausur (K60), 50 %

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köbler

Empf. Semester WIM 2
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Digitale Fabrik
Art Vorlesung/Labor
Nr. B+W1305
Lerninhalt
  • Einführung in die Theorie und Praxis der Digitalen Fabrik
  • Kennenlernen der Planungsmethodik für eine Produktions- und Fabrikgestaltung
  • Einführung in die Grundlagen der Simulation und Virtual Reality unter Anwendung modernster Digitalen Werkzeuge
Literatur

Grundig (2014): Fabrikplanung, 5. Auflage, München, Hanser-Verlag
Köbler (2016) : Vorlesungsskript Digitale Fabrik.
Bracht (2011): Digitale Fabrik, 1. Auflage, Springer-Verlag.
Wiendahl (2014): Handbuch Fabrikplanung, 2. Auflage, München, Hanser-Verlag
Westkämper (2013): Digitale Produktion, 1. Auflage, Springer-Verlag
Bauernhansl (2014): Industrie 4.0 in Produktion und Logistik, 1. Auflage, Springer-Verlag

E-Business
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1117
Lerninhalt

LERNBLOCK 1:
Begriffe und Konzepte des E-Business
Bedeutung E-Business / Auswirkungen (Unternehmens-)Wandel
Begriffswelt E-Business
Internetbasierte Geschäfts- und Erlösmodelle
Beispiele, Fallstudien

LERNBLOCK 2:
E-Commerce
Markttransaktionen/Phasen im E-Commerce
Bezahlsysteme und Sicherheit
Aktivitäten des E-CRM (Profiling, Personalisierung,...)
B2B
Beispiele, Fallstudien

LERNBLOCK 3:
Workshop „Online Shops und Bezahlsysteme"
Workshop „Web Analytics"

LERNBLOCK 4:
Mobile Business (M-Business)
Technologieentwicklung mobiler Anwendungen
Geschäftsmodelle mobiler Anwendungen
Location Based Services (LBS) und Personalisierung
Beispiele, Fallstudien

LERNBLOCK 5:
Technologien und Entwicklung von E-Business Applikationen
Basiskomponenten von E-Commerce Architekturen
Technologien/Standards (insbes. XML und Web Services)
Analyse, Design und Realisierung
Beispiele, Fallstudien

Literatur

Kollmann, R.: E-Business: Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Net Economy, 5. Auflage, Gabler Verlag, 2013
Meier, A.; Stormer, H.: eBusiness & eCommerce: Management der digitalen Wertschöpfungskette (German Edition), Springer, 2012
Heinemann, G.: Der neue Mobile Commerce, Springer Gabler 2012
E-Commerce Leitfaden der Uni Regensburg, http://www.ecommerce-leitfaden.de


IT-gestütztes Prozessmanagement

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagen IT

Lernziele

Die Studierenden erkennen die zentrale Bedeutung der IT als Bindeglied zwischen der strategischen und der operationalen Ebene in modernen Wirtschaftsunternehmen. Sie vertiefen diese Erkenntnis in Fallstudien zu den verschiedenen Aspekten des Business Process Managements. Dabei wenden die Studierenden BPMN an, um Geschäftsprozesse zu modellieren. Sie integrieren vorhandene oder erstellen eigene Services (im Kontext von Service-orientierten Architekturen), um Prozesse auf einer Workflow-Engine (teil-) automatisiert ausführen zu können. Dabei lernen die Studierenden, wie man die Leistung von Prozessen analysieren und gegebenenfalls optimieren kann.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K60) und Praktische Arbeit

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. nat. Steffen Schlager

Empf. Semester WIM 1
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Betriebswirtschaft (Master)

Veranstaltungen Business Process Management
Art Vorlesung/Labor
Nr. B+W1162
Lerninhalt
  • IT-gestütztes Prozessmanagement als Bindeglied zwischen Unternehmensstrategie und operativer Umsetzung (Business Process Engineering)
  • Modellierung von Prozessen mit BPMN 2.0
  • Leistungsanalyse von Geschäftsprozessen mit dem Ziel der Prozessoptimierung
Literatur

Rücker, Freund, Henninger, Praxishandbuch BPMN, Carl Hanser Verlag, 2010
Business Process Model and Notation (BPMN) Version 2.0, Object Management Group (OMG), 2011, online erhältlich bei http://www.omg.org/
Th. Allweyer: Geschäftsprozessmanagement: Strategie, Entwurf, Implementierung, Controlling. W3L-Verlag, Herdecke 2005
M. Osterloh, J. Frost: Prozessmanagement als Kernkompetenz, Wiesbaden: Gabler Verlag, 5. Auflage, 2006

Fallstudie Business Process Management
Art Labor
Nr. B+W1163
Lerninhalt
  • Workflow-Management-Systeme
  • Service-orientierte Architektur
  • Ausführung, Überwachung, Steuerung und Optimierung von BPMN 2.0-Prozessen
Literatur

Rücker, Freund, Henninger, Praxishandbuch BPMN, Carl Hanser Verlag, 2010
Freund, Rücker, Vom Geschäftsprozess zum Workflow. Ein Leitfaden für die Praxis, Carl Hanser Verlag, 2008
Freund, Rücker, Using BPMN 2.0 to Analyze, Improve, and Automate Processes in Your Company, 2014
Business Process Model and Notation (BPMN) Version 2.0, Object Management Group (OMG), 2011, online erhältlich bei http://www.omg.org/


Lean Production 1

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnis der Produktionswirtschaft, Wertstrom- und Prozessdesigns und Materialwirtschaft

Lernziele

Die Studierenden begreifen Prozessdesign als Grundlage für das Business Process Reengineering und Wertstrommanagement mit dem Ziel verschwendungsfreie Prozesse zu initiieren.
Sie erlangen detaillierte Kenntnisse und die Fähigkeit zur Anwendung des Lean Manufacturing und Lean Management.
Die Studierenden können ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zur Aufrechterhaltung von Produktionsstandorten in einem sich drastisch veränderten Umfeld erfolgreich einsetzen.
Sie verfügen über die Fähigkeit zur Anwendung von Bausteinen eines synchronen Produktionskonzeptes.

Dauer 1 Semester
SWS 8.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:120 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:240 h

  • Workload:360 h
ECTS 12.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Prozessdesign und Wertstrommanagement: Klausur (K90) und Praktische Arbeit
Lean Manufacturing: Klausur (K60) und Praktische Arbeit

Modulverantw.

Prof. Dipl.-Ing. Andreas Friedel

Empf. Semester WIM 1
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Wertstrommanagement
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1110
Lerninhalt

Die Bedeutung und Notwendigkeit des Wertstrommanagement und in produzierenden und in Dienstleistungsunternehmen. Anwendung des Wertstrommapping und -designs. Darstellung und Bearbeitung von unterschiedlich komplexen Wertstrommodellen

Literatur

Erlach, K. (2010): Wertstromdesign. Der Weg zur schlanken Fabrik, 2. bearb. u. erw. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg
Frost (2006): Prozessmanagement als Kernkompetenz, 5. Auflage, Gabler-Verlag
Klevers, T. (2007): Wertstrom-Mapping und Wertstrom-Design. Verschwendung vermeiden - Wertschöpfung steigern: Verschwendung erkennen - Wertschöpfung steigern, Fachverlag Redline 
Schmelzer, H. J. (2010): Geschäftsprozessmanagement in der Praxis, 7. überarb. u. erw. Auflage, Hanser Wirtschaft

Lean Manufacturing
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1123
Lerninhalt

Diese Lehrveranstaltung ergänzt die beiden Lehrveranstaltungen Synchrone Produktion und Wertstrommanagement/Prozessdesign um die Themen der Fehlerkultur, der Lean Logistik, Schlanker Problemlösungsprozess, des Shopfloor Managements und weiterer Aspekte.

Literatur

Emi Osono (2008): Extreme Toyota: Radical Contradictions That Drive Success at the World's Best Manufacturer, Wiley&Sohn, New Jersey
Hartmann, T. (2008): Bestände sind böse – Produktion als strategische Waffe, 2. Auflage, Unternehmer Medien 
Masaaki Sato (2006): The Honda Myth: The Genius and His Wake, Vertical

Prozessdesign
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1134
Lerninhalt
  • Einführung in die Theorie der Prozessdesigns
  • Gestaltung, Ablauf und Optimierung von Prozessen
  • Prozessmodelldarstellung, Prozessmanagementmethoden
Literatur

Becker, J. et al (Hrsg.) (2012): Prozessmanagement. Ein Leitfaden zur prozessorientierten Organisationsgestaltung, 7. überarb. u. erw. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg
Erlach, K. (2010): Wertstromdesign: Der Weg zur schlanken Fabrik, 2. bearb. u. erw. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg
Schmelzer, H. J. (2013): Geschäftsprozessmanagement in der Praxis, 8. überarb. u. erw. Auflage, Hanser Wirtschaft
Jochen/Mertens/Knothe: Prozessmanagement:, Strategien, Methoden, Um-setzung (2010), 1. Auflage, Symposium Publishing 
Freund/Rücker: Praxishandbuch BPMN 2.0; (2014), 4. Auflage, Hanser-Verlag


Lean Production 2

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnis der Produktionswirtschaft sowie des Wertstrom- und Prozessdesigns

Lernziele

Die Studierenden lernen wie und welche Tools in ein Synchrones Produktionssystem einzubinden sind. Synchron bedeutet in diesem Fall markt- und absatzsynchron. Damit sind auch die Koordinaten der Lehrveranstaltung vorgegeben: Nämlich wie hat ein Produktionssystem auszusehen, welches absatzsynchron Produzieren kann? Welche Instrumente und Methoden sind notwendig, die speziell dazu beitragen die Synchronisierung der Produktion zur fördern und dies unter Lean Aspekten. Dise sind dann die Methoden: Schnellrüsten, TPM, Flexile Montagelinien, Flexible Arbeitsorganisation, Flexibler Personaleinsatz

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K60) und Praktische Arbeit

Modulverantw.

Prof. Dipl.-Ing. Andreas Friedel

Empf. Semester WIM 2
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Synchrone Produktionssysteme
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1124
Lerninhalt

Module eines synchronen Produktionssystems aus der Anwendungssicht eines Unternehmens
Überblick über verschiedene Lean Tools und praktische Planspiele
Optimierung der Rüstzeiten, autonome Instandhaltung durch TPM und Montagegestaltung

Literatur

Hartmann, T. (2008): Bestände sind böse – Produktion als strategische Waffe, 2. Auflage, Unternehmer Medien
Shunji Yagyu: Das synchrone Managementsystem. Wegweiser zur Neugestaltung der Produktion auf Grundlage des synchronen Produktionssystems, Fachverlag Redline
Takeda: Das synchrone Produktionssystem für das ganze Unternehmen, Fachverlag Redline, 6. Auflage


Logistics Planning

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse (BA-Wissen) zu Materialwirtschaft, Logistik, Fertigungsorganisation, Marketing, Controlling und strategischen Planung

Lernziele

Die Studierenden

  • können mit dem erlernten Wissen innovative Lösungen für Unternehmen entwickeln („Altes auf neue Weise anwenden, das ist Innovation", Joseph Alois Schumpeter)
  • entwickeln die Fähigkeit zur Beurteilung Priorisierung von praxisnahen Aufgabenstellungen („if you can`t measure you can't manage", Peter Drucker)
  • können das Thema Logistics/Supply Chain Planning umfassend verstehen und in das Berufsumfeld Operations Manager einordnen
  • könne den Wert des (Neu-) Erlernten verstehen und anwenden („Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er nach längerer Zeit als selbstverständlich gilt", Arthur Schopenhauer)
  • können Verknüpfungen innerhalb der Lehrveranstaltung und Zusammenhänge des Moduls Marketing, Controlling und strategischem Management herstellen
  • entwickeln ein abstraktes und analytisches Denken mit Hilfe der quantitativen Methoden des Produktionsmanagement und die Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit bei komplexen Themen und in schwierigen Situationen erkennen die Bedeutung kommunikativer sowie sozialer Kompetenzen und diese anzuwenden
Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K60) und Praktische Arbeit

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. pol. Robert Köhler

Empf. Semester WIM 2
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Supply Chain Risk Management
Art Vorlesung
Nr. B+W1167
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Identifizierung von Supply Chain-Risiken
  • Quantifizierung von Supply Chain-Risiken
  • Risk Management in der Distribution
  • Risk Management in Fertigwaren Bestandsmanagement
  • Risk Management in der Produktion
  • Risk Management im (internationalen) Einkauf
  • Diskussion aktueller Themen des Supply Chain Risk Managements
Literatur

APICS SCOR Modell Version 11

Seminar Supply Chain Planning
Art Seminar
Nr. B+W1168
SWS 4.0
Lerninhalt

- Supply Chain Process Design

  • Ableiten der Supply Chain Strategie aus der Unternehmens-/ Marketingstrategie für ein Start Up Unternehmen
  • Anwendungen der Supply Chain Characteristics für das Bestandsmanagement von Fertigwaren und Einkaufsartikeln: Bestands- und Beschaffungsstrategien für Halbfertigteile; Optimierung des Demand Forecast und der Bestände für in der Maschinenbauindustrie; Kundenorientiertes Beschaffungs- und Bestandmanagement
  • Optimale horizontale und vertikale Netzwerkstrukturen (Lageranzahl/ -standorte) im Handel und in der Industrie 

- Kritische Würdigung aktueller Themen/ Entwicklungen des Supply Chain Management/ der Logistik (Themenkatalog wird kurzfristig an die im Semester aktuelle Presse (z.B. BVL oder BME) angepasst. Stand Ende 2015 wären dies beispielsweise

  • Was sind die Kernbereiche eines Supply Chain Managements?
  • Was bringt Industrie 4.0 für die Supply Chain eines Unternehmens?
  • Welchen Beitrag leistet die IT (z.B. SAP) für die Optimierung der Supply Chain?
  • Make or Buy - strategische Entscheidung über Kernkompetenzen?
Literatur

wird an die aktuellen Themen angepasst


Master Thesis

Lernziele

Mit der Anfertigung der Master-Thesis zeigt der Studierende seine Befähigung, ein abgeschlossenes, komplexes Thema aus den unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens selbstständig, ergebnisorientiert und sachgerecht nach dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden innerhalb einer gewissen Zeit zu bearbeiten.
Die Studierenden sind in der Lage ihre Arbeitsergebnisse gemäß wissenschaftlicher Vorgehensweise und für das Fachpublikum verständlich aufzubereiten bzw. darzustellen.

Das Thema der Master-Thesis wird vom themenstellenden Unternehmen in Absprache mit dem Dozenten formuliert oder vom Hochschullehrer direkt als forschungsorientierte, theoretische Arbeit ausgegeben. Die Themenstellung soll in der Regel einen ingenieurwissenschaftlichen Charakter aufweisen.
Die Arbeit wird von zwei Gutachtern bewertet und mit einer Note versehen. Der erste Gutachter ist grundsätzlich ein Professor. Dieser ist für die Ausgabe bzw. Betreuung der Arbeit verantwortlich ist.
Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache angefertigt werden.
Die Bearbeitungszeit beträgt 6 Monate.

Dauer 1 Semester
SWS 0.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:0 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:660 h

  • Workload:660 h
ECTS 22.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Erstellung der Master-Thesis und der Präsentation

Modulverantw.

Jeweiliger akademischer Betreuer

Empf. Semester WIM 3
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)


Operations Execution

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Logistik, Grundlagen und Strategien von Lager- und Kommissioniersystemen; Wissen und Verständnis aus der parallelen Lehrveranstaltung „Technische Logistik"

Lernziele

Das Ziel des gesamten Moduls ist es, dem Studierenden Wissen und Verständnis für die wesentlichen Aspekte der Technischen Logistik zu vermitteln. Gleichzeitig soll ein grundlegendes Können zu dessen praktischen Nutzung vorhanden sein.
Die Studierenden können damit eine Aufgabe aus dem Bereich der Kommissionier-, Lager- und Sortiertechnik nach den Regeln der Konstruktionstechnik eigenständig abstrahieren und durch Kombination des vorhandenen Wissens über die Technische Logistik und mit Einbringen eigener Ideen strukturiert nach technischen Lösungen suchen.
Mittelgroße Lager-, Kommissionier- und Sortiersysteme können damit von den Studierenden anforderungsgerecht und nach technisch-wirtschaftlichen Kriterien eigenständig gestaltet werden. Die Studierenden sind in der Lage, die eigenen Ergebnisse mit Fachexperten zu diskutieren und zu verteidigen. Basiswissen in der Simulation soll den Studierenden bei der Umsetzung helfen.
Die Studierenden sollen weiterhin in der Lage sein, ihr Wissen über Technik, Methoden und Richtlinien ausgehend von der in diesem Modul vermittelten Basis gezielt mit Blick auf die Anforderungen und Randbedingungen einer Projektaufgabe zu erweitern.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:210 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K60) sowie Praktische Arbeit und Referat

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Ingo Dittrich

Empf. Semester WIM 2
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Technische Logistik
Art Vorlesung
Nr. B+W1169
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Konstruktionslehre zur Erstellung eines Wirkmodells von Kommissionier-, Lager- und Sortiersystemen 
  • Materialflussrechnung (verteilen, transportieren, zusammenführen, vereinzeln, sortieren, lagern)
  • Richtlinien zur Planung, Projektentwicklung und Betrieb von Lager- und Kommissioniersystemen 
  • Wirkprinzipien, Lagerlayoutplanung
  • Materialflusssimulation
  • Instandhaltung von Anlagen 
  • Technische Nachhaltigkeitskonzepte
  • Technische Logistik trifft Industrie 4.0
  • Best Practices
Literatur

Arnold, D., Isermann, H., Kuhn, A., Tempelmeier, H., Furmans, K. (Hrsg.): Handbuch der Logistik; 3. Auflage, Springer Verlag, 2008
Arnold, D., Furmans, K.: Materialfluss in Logistiksystemen; 6. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, 2009
Bauernhansl, T., ten Hompel, M., Vogel-Heuser, B.: Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik: Anwendung · Technologien · Migration; Springer Vieweg, Wiesbaden, 2014
Gudehus, T.: Logistik 1 : Grundlagen, Verfahren und Strategien; 4. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, 2012
Gudehus, T.: Logistik 2 : Netzwerke, Systeme und Lieferketten; 4. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, 2012
Ten Hompel, Schmidt, T., Nagel, L., Jünemann, R.: Materialflusssysteme : Förder- und Lagertechnik; 3. Auflage, Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg, 2007
Jodin, D., ten Hompel, M.: Sortier- und Verteilsysteme : Grundlagen, Aufbau, Berechnung und Realisierung; Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, 2006
Skript der Vorlesung: Verfügbar im Intranet der Hochschule Offenburg (Moodle)
Weitere Literatur wird themenbezogen im Laufe der Vorlesung zur Verfügung gestellt

Seminar Technische Logistik
Art Seminar
Nr. B+W1170
SWS 4.0
Lerninhalt
  • Einfache, kurze Übungen mit dem Ziel, die Theorie aus der Vorlesung in die eigenständige Arbeit zu übernehmen und ein Verständnis für die zuvor theoretisch und an Beispielen erlerntes Wissen zu erlangen und zu vertiefen
  • Komplexere Fallbeispiele mit möglichst realem Hintergrund bauen auf den kurzen Übungen auf und erlauben es den Studierenden, Wissen und Verständnis nun auch auf komplexere Sachverhalte anzuwenden
  • Lernsequenzen und Übungen an Siemens Tecnomatix Plant Simulation als Beispiel für die Arbeit mit Materialflusssimulation
  • Semesterübergreifende Projektarbeit in Teams, um die Teamfähigkeit zu stärken und an einem umfassenderen Thema eine Spange über zuvor einzelne geübte Sequenzen zu erreichen; Präsentation und Verteidigung der Ergebnisse am Semesterende
Literatur

Die Literatur wird weitgehend fall- und übungsbezogen im Laufe des Seminars genannt bzw als Übung von den Studierenden selbst recherchiert
Übungsskript im Intranet der Hochschule Offenburg (Moodle)


Risikomanagement & Compliance

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse der Corporate Governance und des privaten Wirtschaftsrechts

Lernziele

Die Studierenden erwerben die theoretischen und praktischen Kompetenzen zum Verständnis, zum Aufbau und zur Beurteilung eines ganzheitlichen Risikomanagementsystems mit seinen Teilsystemen internes Kontrollsystem und internes Revisionssystem. Die Studierenden haben das notwendige Normenverständnis durch die Kenntnis der gesetzlichen Grundlagen, aber insbesondere auch der praxisrelevanten ganzheitlichen Modelle (COSO-Enterprise Risk Management, ISO 31000, Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie Three-Lines-of-Defense-Modell). Die Studierenden können die Abschlussprüfung hierbei verorten. Die Studierenden können ausgehend von der Lageberichterstattung das jeweilige Risikomanagementsystem beurteilen. Den Studierenden sind die Erfolgsfaktoren und Grenzen eines Risikomanagementsystems bekannt.
Die Studierenden erwerben einen Überblick über alle compliance-relevanten Rechtsthemen und verstehen dadurch die rechtlichen Grundlagen des Risikomanagements. Die Studierenden kennen die gesellschaftsrechtlichen Pflichten der Unternehmensleitung, die kartellrechtlichen Haftungstatbestände, die strafrechtliche Verant-wortlichkeit und die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen. Sie gewinnen auch einen Einblick in die kapitalmarktrechtlichen Pflichten börsennotierter Unternehmen. Als Nichtjuristen erwerben die Studierenden das nötige Fingerspitzengefühl für rechtliche Risiken.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K150)

Modulverantw.

Prof. Dipl.-Kfm. Ulrich Bantleon, WP/StB

Empf. Semester WIM 2
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Betriebswirtschaft (Master)

Veranstaltungen Risikomanagement
Art Vorlesung
Nr. B+W1160
SWS 4.0
Lerninhalt
  • Einordnung in die Corporate Governance
  • Rechtlicher Rahmen des Risikomanagements
  • Risikomanagement-Prozess 
  • Modelle zur Umsetzung eines ganzheitlichen Risikomanagementansatzes, insbesondere COSO-Enterprise Risk Management, ISO 31000: Risk Management - Principles and Guidelines, MaRisk und das Three-Lines-of-Defense-Modell
  • Instrumente des Risikomanagements
  • Quantitative und qualitative Ansätze 
  • Darstellung des Risikomanagements im Lagebericht
  • Grenzen des Risikomanagements
  • Prüfung des Risikomanagements 
  • Vorstellung von Praxisbeispielen
Literatur

AmlingT/Bantleon,(Hrsg.): Praxis der Internen Revision, Berlin 2012.
Diederichs: Risikomanagement und Risikocontrolling, 4. Aufl., München 2017.  
Gleißner: Grundlagen des Risikomanagements, 3. Aufl., München 2016.
Geißner/Romeike (Hrsg.): Praxishandbuch Risikomanagement, 2. Aufl., Berlin 2015.
Knoll/Degen: Praxis des Risikomanagements: Moderne Instrumente in der Unternehmenssteuerung, Stuttgart 2014.
Marten/Quick/Ruhnke: Wirtschaftsprüfung, 5. Aufl., Stuttgart 2015.
Thalib: Der Schwarze Schwan, München 2010.
Vanini: Risikomanagement: Grundlagen - Instrumente - Unternehmenspraxis, Stuttgart 2012.

Corporate Compliance
Art Vorlesung
Nr. B+W1161
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Praxisbericht Compliance
  • Gesellschaftsrecht 
  • Kartellrecht 
  • Wirtschaftsstrafrecht - Korruption
  • Kapitalmarktrecht 
  • Arbeitsrecht
Literatur

Bungenberg/Dutzi/Krebs/Zimmermann (Hrsg.), Corporate Compliance und Corporate Social Responsibility, Baden-Baden 2014
Ghassemi-Tabar/Pauthner/Wilsing (Hrsg.), Corporate Compliance, Düsseldorf 2016.Gruetzner/Jakob, Compliance von A-Z, 2. Aufl., München 2017,
Hauschka/Moosmayer/Lösler, Corporate Compliance, 3. Aufl., 
München 2016.
Kleinfeld/Martens, CSR und Compliance, Wiesbaden 2018.
Kuthe/Szesny (Hrsg.), Kapitalmarkt Compliance, 2.Aufl., Heidelberg 2018. 
Moosmayer, Compliance, 3. Aufl., München 2015.
Siedenbiedel, Corporate Compliance, Herne 2014.
Teichmann, Compliance, München 2014.


Supply Chain Management (SCM)

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse in Kosten- und Leistungsrechnung und Logistik

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Die Studierenden arbeiten für den Einkauf als einem der wesentlichen Bestandteile des Supply Chain Managements strategische Aktionsfelder und Alternativen heraus. Die vorgestellten Ansätze fließen gleichzeitig in das Logistics Controlling ein. 

Die Studierenden erlangen neben dem klassischen Kostencontrolling auch Kenntnisse über das taktische/ operative Controlling von Leistungen und Beständen mit entsprechenden Kennzahlen.

 

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
Leistungspunkte und Noten

 

     

     

ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K120)

Modulverantw.

Prof. Dr. rer. pol. Robert Köhler

Max. Teilnehmer 0
Empf. Semester WIM 3
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Strategischer Internationaler Einkauf
Art Vorlesung
Nr. B+W1313
Lerninhalt

Die Studenten lernen 

  • aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Ziele in der Steuerung globaler Supply Chains
  • die Einordnung des strategischen Einkauf in das strategische Management
  • Strategien der Internationalisierung des strategischen Einkaufs
  • Die Best Practices aus dem Supply Chain Operations Reference Model (SCOR)
  • die wesentlichen Portfolio Methoden („Kraljic") zur Abstimmung der strategischen Aktionsfelder im Einkauf
  • die Beschaffungsmarktforschung, das Global Sourcing und die Lieferantenbewertung im internationalen Umfeld
  • kostengestützten Modelle zur Steuerung des strategischen Einkaufs wie Total Cost of Ownership, Cash to Cash Cycle Time, Vendor Managed Inventories (VMI)
  • ergänzende Managementtools wie Order Penetration Point, Einkauf und Produktlebenszyklus, Erfahrungskurve, Komplexitätsmanagement etc.
  • interkulturelle Kompetenz und ihre Anwendung im Alltag des Einkaufs 

Die Studenten sind im Anschluss an die Veranstaltung in der Lage

  • die Bedeutung des strategischen Einkaufs als wesentlichen Erfolgsfaktor in Unternehmen zu erkennen
  • die Entscheidungsfelder des strategischen Einkaufs zu analysieren
  • die Herausforderungen im internationalen Einkauf unternehmensspezifisch zu erarbeiten
  • unternehmensspezifische Maßnahmen zur Organisation und Prozessverbesserung im strategischen Einkauf zu erarbeiten
  • das Methodenspektrum zur kostenoptimalen Steuerung als kompetenter Gesprächspartner in Projektteams einzubringen
  • Best Practices des strategischen Einkauf innovativ einzuführen und für spezifische Fragestellungen anzuwenden
  • Quantitative/ qualitative Analysen der Einkaufsprozess selbständig durchzuführen und zur Entscheidungsvorlage zu bringen

 

Literatur

Apics Supply Chain Council (2013), SCOR 11

Kraljic, P (1983)., Purchasing must become Supply Management, Harvard Business Review, Sept. - Oct. 1983, p. 109 - 115

Large, R. (2009), 4. Auflage; Strategsiches Beschaffungsmanagement

Melzer-Ridinger, R. (2007), Supply Chain Management, München, S. 55 - 170

Paul, H.; Wollny, V. (2011); Instrumente des strategischen Managements; München

Schulte, Ch. (2013), Logistik -Wege zur Optimierung der Supply Chain, 6. Auflage, München, S. 283-358

 

Logistikcontrolling
Art Vorlesung
Nr. B+W1314
Lerninhalt

Die Studenten lernen 

  • Grundlagen, Ziele, Ansätze und Aufgaben des Logstics Controlling
  • den Zusammnenhang zwischen strategischer Planung und strategischem Logistik Controlling
  • Managementtools zur Steuerung der Logistikkette mit Kennzahlen (SCOR und Balanced Score Card)
  • Logistik Controlling der (Prozess-) Kosten
  • Logistik Controlling des Kapitals (z.B. Bestände Controlling mit Hilfe von ABC, xyz  Klassifizierungen und optimalen Fertigungsrhythmen)
  • Logistik Controlling  Lieferleistung, z.B. Service Level Controlling an unterschiedlichen Punkte der Lieferkette
  • Controlling von Agilität und Reaktionsfähigkeit (z.B. Produktionsflexibilität und Rüstkosten)  

Die Studenten sind im Anschluss an die Veranstaltung in der Lage

  • die Bedeutung des Supply Chain Managements (Lieferkettensteuerung) als Erfolgsfaktor in Unternehmen zu erkennen und zu bewerten
  • das Zielsystem des Supply Chain Operations Reference Model unternehmensspezifisch anzuwendenunternehmensspezifische Maßnahmen zur Organisation und Prozessverbesserung in der logistikkette zu erarbeiten
  • das Methodenspektrum zur kostenoptimalen Steuerung als kompetenter Gesprächspartner in Projektteams einzubringen
  • Best Practices der Kennzahlensteuerung im Supply Chain Management innovativ einzuführen und für spezifische Fragestellungen anzuwenden
  • Quantitative/ qualitative Analysen der Supply Chain selbständig durchzuführen und zur Entscheidungsvorlage zu bringen
  • das Logistik Controlling als Instrument zur Unternehmensteuerung einzusetzen

 

Literatur

APICS/ Supply Chain Council (2013), SCOR 11
Weber, J. (2010): Logistik- und Supply Chain Controlling, 6. Auflage, Stuttgart 
Weber, J. Wallenburg, C. M. (2010); Logistik- und Supply Chain Controlling, 4. Auflage; Stuittgart
Werner, H. (2017)., Supply Chain Management -Grundlagen, Strategien, Instrument und Controlling, 5. Auflage, Wiesbaden 
Werner, H. (2014); Supply Chain Controlling, Wiesbaden 2014
Vorlesungsskriptum in Intranet verfügbar


Technologien für Entwicklung und Produktion

Empf. Vorkenntnisse

Grundlegende Kenntnisse in neue Technologien und der wirtschaftlichen Bewertung von Technologien. Kenntnisse in Werkstoffkunde, Maschinenelemente sowie im Technischen Zeichnen, Grundlagenkenntnisse in CAD.

Lernziele

Die Studierenden erarbeiten sich selbst die relevanten Kenntnisse über neue Technologien aus den Bereichen Entwicklung, Fertigungs- und Werkstofftechnik. Sie können deren technische und wirtschaftliche Vor- und Nachteile bewerten und Potentiale abschätzen.

Die Studierenden können komplexe Produkte entwickeln und beherrschen die dazu notwendigen CAE-Programmpakete. Dazu können sie rechnerunterstützte Konstruktionen durchführen und diese auch prüfen, z.B. durch die Anwendung von FEM-Simulation. Die Studierenden kennen moderne Kostenmanagementmethoden in der Produktentwicklung und können diese auf konkrete Fragestellungen anwenden (z.B. Target Costing). Durch die Zusammenarbeit bei der Erstellung des Referats und der Laborberichte vertiefen die Studierenden ihre Sozialkompetenz. In verschiedenen Übungen  und in der  praktischen Arbeit bzw. im Labor wird das wissenschaftliche Arbeiten angewendet.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:150 h

  • Workload:240 h
ECTS 8.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K60), Praktische Arbeit, Hausarbeit und Referat

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Stefan Junk

Empf. Semester WIM 1
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Neue Technologien 2
Art Seminar
Nr. B+W1301
Lerninhalt
  • Zukunftstechnologien
  • Aktuelle und wirtschaftliche technologische Trends
  • Randbedingungen bei der Entwicklung neuer Technologien
Literatur

Bauernhansl, T. (2017): Handbuch Industrie 4.0 Bd.1: Produktion, Springer. 
Reinhart, G. (2017): Handbuch Industrie 4.0: Geschäftsmodelle, Prozesse, Technik, Verlag: Carl Hanser. 
Bullinger, H. J. (2008): Technologieführer Grundlagen - Anwendungen – Trends, Springer.

Computer Aided Engineering 2
Art Vorlesung/Labor
Nr. B+W1309
Lerninhalt
  • Vertiefung CAD
  • Virtuelle Entwicklungsmethoden
  • Kostenmanagement in der Produktentwicklung
  • FEM-Simulation
Literatur

Lindemann, U. (2016): Handbuch Produktentwicklung, Hanser Verlag
Ehrlenspiel, K. (2013): Integierte Produktentwicklung – Denkabläufe, Methodeneinsatz, Zusammenarbeit, Hanser.
Ehrlenspiel, K., Kiewert, A. (2013): Kostengünstig Entwickeln und Konstruieren: Kostenmanagement bei der integrierten Produktentwicklung, Springer
Kohldoerfer, W. (2010): Finite-Elemente-Methoden mit CATIA V5 / Simulia Berechnung von Bauteilen und Baugruppen in der Konstruktion, Hanser. 
List, R. (2017): CATIA V5 - Grundkurs für Maschinenbauer: Bauteil- und Baugruppenkonstruktion, Zeichnungsableitung, SpringerVieweg.
Eigner, M., Roubanov, D. (2014): Modellbasierte virtuelle Produktentwicklung, Springer.


Unternehmensführung

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse aller betrieblichen Teilfunktionen

Lernziele

Ziel des Moduls ist es, das nötige Expertenwissen zum strategischen Informationsmanagement und zur Führung von Unternehmen zu erlernen sowie dies auf konkrete Unternehmenssituationen anzuwenden und zu übertragen. Die Gesamtzielsetzung ergibt sich dabei aus der Summe der Einzelziele der Lehrveranstaltungen.

Interaktive Fallstudien mit studentischen Vorträgen fördern die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten der Studierenden. Die Bedeutung von strategischem Informationsmanagement und langfristig angelegter Unternehmensplanung wird vermittelt sowie im Zusammenhang und Vergleich mit kurzfristigen betriebswirtschaftlichen Ansätzen erläutert. Zudem wird deren quantitative Abbildung verdeutlicht.

 

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K120)

Modulverantw.

Prof. Dr. Andreas Klasen

Empf. Semester WIM 1
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Veranstaltungen Strategic Information Management and Decision Making
Art Seminar
Nr. B+W1315
SWS 2.0
Lerninhalt

This course aims to develop student skills to apply strategic information management concepts in support of business objectives. It enables participants to understand the principles of data, information and knowledge and their lifecycle necessary to drive and support business capability. It also helps to critically assess the strategic use of information, systems and tools, as well as techniques necessary to optimise information use in business processes. In addition, the module aims to develop students' understanding of the roles, strengths and weaknesses of different types of analytical models to support management decision-making. Participants will be able to produce solutions to practical decision-making, planning, control and performance evaluation scenarios by applying management concepts and techniques.

Literatur

Brocke, J. v/Rosemann, M. (Hrsg.) (2015): Handbook on Business Process Management, Heidelberg.
Eisenführ, F./Weber, M./Langer, T. (2010): Rational Decision Making, Heidelberg.
Galliers, R.D. (2009): Strategic Information Management, New York.
Obermaier, R./Saliger, E. (2013): Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie, München

Strategisches Management
Art Vorlesung
Nr. B+W1308
Lerninhalt

Teil 1: Betriebswirtschaftliche Grundlagen

  • Unternehmen
  • Strategie und strategisches Management

Teil 2: Bestandteile des strategischen Managements

  • Unternehmensstrategie
  • Wettbewerbsstrategie/Geschäftsfeldstrategie
  • Funktionalstrategien
  • Fallstudie „Fiat“
  • Exkurs: Digitalisierung
  • Strategischer Gesamtplan und strategische Kontrolle

Teil 3: Instrumente zur Unterstützung strategischer Entscheidungen

  • Stärken/Schwächen-Analyse der Gegenwart
  • Prognose der Zukunft
  • Ressourcenanalyse (VRI-Analysis)
  • Produkt/Markt-Analyse
  • Innovationsanalyse (Blue Ocean Strategy)
  • Branchenanalyse (Porters Five Forces Modell)
Literatur

Zur Relevanz des strategischen Managements:
Grant/Nippa: Strategisches Management, 5. Aufl., München u.a. 2006, S. 25-34.

Zur Wettbewerbsstrategie/ Geschäftsfeldstrategie:
Welge/Al-Laham: Strategisches Management, 4. Aufl., 2005, S. 382 ff.

Zu den Funktionalstrategien:
Welge/Al-Laham: Strategisches Management, 4. Aufl., 2005, S. 408 ff.

Zur Unternehmensstrategie:
Welge/Al-Laham: Strategisches Management, 4. Aufl., 2005, S. 328 ff.

Zur Stärken/Schwächen-Analyse:
Welge/Al-Laham: Strategisches Management, 4. Aufl., 2005, S. 187 ff.

Zur Ressourcenanalyse (VRI-Analysis):
Barney: Gaining and Sustaining Competitive Advantage, 2002, S. 145-162.

Zur Innovationsanalyse (Blue Ocean Strategy):
Rawitzer/Hefti: Blue Ocean Strategy, in: Zeitschrift Führung + Organisation, 82. Jg. (2013), S. 125-129.

Zur Branchenanalyse:
Grant/Nippa: Strategisches Management, 5. Aufl., München u.a. 2006, S. 101-118.

Zur strategischen Kontrolle:
Steinmann/Schreyögg: Management, 6 Aufl., 2005, S. 274 ff.


Wahlpflichtfächer

Lernziele

Mit der Auswahl von zwei der angebotenen Wahlpflichtfächer aus der jeweils aktuellen Angebotsliste kann das Studium in verschiedene Richtungen gestaltet werden:

  • durch eine inhaltliche Ergänzung der Studieninhalte
  • durch eine methodische Ergänzung der Studieninhalte
  • durch eine Ergänzung zur Erweiterung des gesellschaftlichen und politischen Hintergrunds oder
  • durch persönliche Neigungen und Interessen

Die Studierenden erwerben Fachkenntnisse in den entsprechenden Lehrveranstaltungen und können diese auf praktische Anwendungsfälle industrienah anwenden.

Dauer 1 Semester
SWS 2.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:60 h

  • Workload:120 h
ECTS 3.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Siehe Aushang der Wahlpflichtfächerliste vor dem Studierendensekretariat

=> Die Liste der Wahlpflichtfächer wird jeweils rechtzeitig vor Semesterbeginn veröffentlicht und gilt für das laufende Semester.

Modulverantw.

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köbler

Empf. Semester WIM 1-3
Häufigkeit jedes Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Einzelne LV anrechenbar in Betriebswirtschaft (Master)



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