Modulhandbuch

Advanced Business Intelligence

Empf. Vorkenntnisse

Relationale Datenbanken, Grundlagen zu Business Intelligence und Data Warehouse.

Lehrform Vorlesung/Übung
Lernziele

Die Studierenden erarbeiten sich anspruchsvolle Konzepte von analytischen Informationssystemen, wie sie beim Betrieb im Unternehmen zur Anwendung kommen. Dabei werden sowohl die Aspekte der Datenbereitstellung als auch die Aspekte der Datenvisualisierung behandelt. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf Konzepten und Systemen, die große Datenmengen verarbeiten und für analytische Zwecke zur Verfügung stellen.
Die Studierenden erlangen Kompetenzen in der Anwendung und Umsetzung dieser Konzepte mit Werkzeugen, die in der Unternehmenspraxis zum Einsatz kommen.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K90) + Praktische Arbeit

Modulverantw.

Prof. Dr. Tobias Hagen

Empf. Semester 1. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Advanced Data Warehousing
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1352
SWS 2.0
Lerninhalt

  • Unternehmensweite Data-Warehouse-Architekturen (inklusive neuerer Ansätze wie Data Lake, Lambda Architektur) 
  • DataWarehouse-Life-Cyle-Modell, Multitemperature DWH
  • Data Quality Management
  • Multidimensionale Datenmodellierung und Speicherstrukturen für Data Warehouses (Relational/Multidimensional)
  • In Memory Technologien
  • Data Warehouse und Big Data Systeme
  • Konkrete Umsetzung von Use Cases mit Hands-On Labs
Literatur

Bauer & Günzel: Data Warehouse Systeme, dpunkt.verlag (2013)
Lüdtke: SAP BW/4HANA: Konzepte, Prozesse, Funktionen. Rheinwerk Publishing (2017)
Hagen & Freyburger: SAP BW on HANA Step by Step, kindle (2017)

Datenvisualisierung
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1353
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Einsatz und Abgrenzung der verschiedenen Analysearten (Multidimensional / OLAP, formatiertes Reporting, Dashboards)
  • Grundlagen zur Wahrnehmung und zur Visualisierung von Informationen
  • Geeignete Techniken zur Visualisierung von Informationen, insbesondere (aber nicht nur) für extrem große, dynamische und heterogene Datenmengen (Big Data)
  • Visualisierungsstandards für Unternehmensdaten (z.B. IBCS)
  • Umsetzung von Case Studies mit Lösungen führender Softwarehersteller (zum Zeitpunkt der Drucklegung: Tableau, SAP BO Design Studio, SAP Advanced Analysis)
Literatur

Few: Information Dashboard Design, Analytics Press (2013)
Few: Show Me the Numbers: Designing Tables and Graphs to Enlighten, Analytics Press (2012)
Kohlhammer/Proff/Wiener: Visual Business Analytics, dpunkt Verlag Heidelberg (2013)


Business Process Engineering

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse in Geschäftsprozessmanagement, Modellierungsprachen wie BPMN und verteilte Systeme.

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Nach erfolgreicher Teilnahme an der Veranstaltung haben die Studierenden folgende Lernziele erreicht bzw. haben folgende Kompetenzen erlangt:

  • Die Studierenden verfügen über ein vertieftes Wissen zu Modellierung und Ausführung von Geschäftsprozessen.
  • Sie können anhand des Einsatzzweckes eine geeignete Modellierungssprache begründet auswählen, Modelle erstellen, zur Ausführung bringen und administrieren.
  • Darüber hinaus sind sie in der Lage, Prozessmodelle zu simulieren, zu analysieren und zu bewerten und daraus entsprechende Optimierungsmaßnahmen abzuleiten.
  • Die Studierenden kennen Systeme zur Modellierung und können diese anwenden.
  • Sie kennen und verstehen den Aufbau und die Einsatzmöglichkeiten von Business Process Management Systemen zur Umsetzung und Ausführung von Prozessen.
  • Sie sind in der Lage den gesamten Prozess von der Modellierung bis hin zur Ausführung von Modellen umzusetzen und dazu geeignete Methoden auszuwählen und einzusetzen

     

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung für "Business Process Engineering" (K60)
"Praktikum Business Process Engineering" muss "m.E." attestiert sein

Modulverantw.

Prof. Dr. Stephan Trahasch

Empf. Semester 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsinformatik (Master)
Informatik (Master)

Veranstaltungen Business Process Engineering
Art Vorlesung
Nr. E+I2115
SWS 2.0
Lerninhalt

  • Prozessmanagement und Geschäftsprozesse in Unternehmen
  • Modellierungssprachen (Petri-Netzen, BPMN) und (Workflow)-systeme
  • Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und Ebenen von Modellen
  • Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen
  • Automatisierung von Geschäftsprozessen
  • Business Rules
  • Simulation von Geschäftsprozessen
  • Process Mining
Literatur

Dumas, M., La Rosa, M., Mendling, J., Reijers, Hajo A., Fundamentals of Business Process Management, Berlin, Springer Berlin, 2013
Freund, J., Rücker, B., Praxishandbuch BPMN 2.0., Hanser Fachbuchverlag, München, 2012
Reichert, M., Weber, B., Enabling flexibility in process-aware information systems: Challenges, methods, technologies, Heidelberg, New York, Springer, 2012
Schmelzer, H. J., Sesselmann, W., Geschäftsprozessmanagement in der Praxis: Kunden zufrieden stellen - Produktivität steigern - Wert erhöhen, 8. Auflage, München, Hanser, 2013
Stiehl, V., Prozessgesteuerte Anwendungen entwickeln und ausführen mit BPMN: Wie flexible Anwendungsarchitekturen wirklich erreicht werden können, Heidelberg, Neckar, dpunkt, 2012
Van der Aalst, W. M. P., Process Mining: Discovery, Conformance and Enhancement of Business Processes, Berlin, Heidelberg, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg, 2011
Weske, M., Business process management: Concepts, languages, architectures, 2. Auflage, Berlin, New York, Springer, 2012

Praktikum Business Process Engineering
Art Praktikum
Nr. E+I2116
SWS 2.0
Lerninhalt

  • Modellierung von Geschäftsprozessen mit unterschiedlichen Sprachen und Systemen. 
  • Überführung von Modellen in die automatische Ausführung von Business Process Management Systemene.
  • Analyse und Simulation von Modellen
  • Bearbeitung von Fallstudien

Business Software Engineering

Empf. Vorkenntnisse

Kenntnisse zu betrieblichen Prozessen, insbesondere auch Wissen um die Integration zwischen betrieblichen Funktionen, Grundlagen des Projektmanagements, Methoden und Instrumente zur Softwareentwicklung, Kenntnisse in Programmieren.

Lehrform Vorlesung/Übung
Lernziele

Die Studierenden sollen die organisatorischen, fachlichen und softwaretechnischen Problemstellungen im Zusammenhang mit der Implementierung von Software für betriebliche Anwendungen verstehen und Methoden und Instrumente beherrschen lernen, diese zu lösen. Dazu gehören insbesondere Methoden und Instrumente zum Projektmanagement, Vorgehensmodelle zur Softwareentwicklung, Instrumente zum Entwurf von Geschäftsprozessen, Integrierte Entwicklungsumgebungen.
Auf Basis dieser Kenntnisse sollten die Studierenden in der Lage sein, organisatorische und softwaretechnische Lösungen für betriebliche Problemstellungen zu entwickeln.

Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:180 h
ECTS 6.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Gruppenbezogenen Projekte zur Implementierung von Software für betriebliche Anwendungen / textliche Dokumentation und Präsentation der Projekte

Modulverantw.

Prof. Dr. Werner Puhl

Empf. Semester 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen IT-Consulting
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1350
SWS 2.0
Lerninhalt

  • Consulting-Methoden (Modellierungs-, Moderationstechniken, IT-Projekt-management)
  • Strategisches IT-Management und IT-Innovation
  • IT-Service Management
  • Management von IT-Implementierungsprojekten
Literatur

Beims, M., Ziegenbein, M., IT-Service-Management in der Praxis mit ITIL, München 2014
Krcmar, H, Informationsmanagement, Berlin-Heidelberg 2015
Ruf,W, Fittkau, T., Ganzheitliches IT-Projektmanagement, München 2014

Enterprise Software Implementierung
Art Vorlesung/Übung
Nr. B+W1351
SWS 2.0
Lerninhalt

  • Betriebliche Prozesse
  • Architektur betrieblicher Informationssysteme
  • Methoden und Instrumente zu Analyse, Entwurf und Implementierung betrieblicher Informationssysteme 
  • Schnittstellentechnologien zur Integration betrieblicher Informationssysteme
  • Fallstudien zur Implementierung betrieblicher Informationssysteme
Literatur

Goll, J., Dausmann, M., Architektur- und Entwurfsmuster der Softwaretechnik, Wiesbaden 2013
Heinrich, G., Mairon, K., Objektorientierte Analyse, München 2008
Lewrick, M., Link,P., Leifer,P., Das Design Thinking Playbook, München 2018
Mandl, P., Masterkurs Verteilte betriebliche Informationssysteme, Wiesbaden 2009
Mertens, P. , Integrierte Informationsverarbeitung 1, Wiesbaden 2013
Schatten, A., Best Practice Software-Engineering, Heidelberg 2010
Starke,G., Effektive Softwarearchitekturen, München 2017


Controlling

Empf. Vorkenntnisse

Kenntnisse aus einem vorangegangenen Bachelorstudium (Wirtschaftsingenieurwesen oder Betriebswirtschaft) zu den Themenfeldern Kosten- u. Leistungsrechnung, Investitionsrechnung, Finanzierung und Controlling sowie der zeitlich parallel laufenden Lehrveranstaltung Advanced Controlling

Lehrform Vorlesung/Seminar
Lernziele

Aufbau eines umfänglichen Know-how, das den Studierenden erlaubt, durch Einsatz „passgenauer" Controlling-Tools zielgerichtet praxisrelevante Aufgabenstellungen einer Lösung zuzuführen.
Schaffung eines Profils, das den Studierenden den erfolgreichen Einstieg in den Controlling-Bereich ermöglicht.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K90) und Hausarbeit/Referat (und Präsentation)

Modulverantw.

Prof. Dr. Rainer Fischer

Empf. Semester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Advanced Controlling
Art Vorlesung
Nr. B+W1158
SWS 4.0
Lerninhalt

Der Einstieg erfolgt über „klassische" Themen des Controllings wie Kennzahlen, Kennzahlensysteme sowie Kosten- u. Erfolgs-Controlling. Es folgen Themen, die die aktuelle Auseinandersetzung in den Unternehmen widerspiegeln. Dort, wo sinnvoll, wird der Bezug zu funktionalen Teilbereichen des Unternehmens hergestellt. Zur Unterstützung der Erreichung der Lernziele werden umfänglich Fallstudien eingesetzt, ergänzt um Referate Externer. Zu den Inhalten der Lehrveranstaltung zählen:

  • Kennzahlen/-systeme (unternehmensweit/funktionsbezogen)
  • Kosten- u. Erfolgs-Controlling
  • Risiko-Controlling
  • Produktions-/Instandhaltungs-Controlling
  • Investitions-Controlling
  • Sanierungsmanagement/-Controlling
  • Marketing- und Vertriebs-Controlling
  • Wertmanagement (in Verbindung mit der Thematik Working Capital Management)
Literatur

Reichmann, T. et al: Controlling mit Kennzahlen: Die systemgestützte Controlling-Konzeption mit Analyse- und Reportinginstrumenten,  9. Aufl., München 2017

Horváth, P. et al: Controlling, 13. Aufl., München 2015

Brühl, R.: Controlling - Grundlagen des Erfolgscontrolling, 3. Aufl., München 2011

Küpper, H.-U. et al: Controlling. Konzeption, Aufgaben, Instrumente, 6. Auflg., Stuttgart 2013

Kralicek, P. et al: Kennzahlen für Geschäftsführer, 5. Auflg., Landsberg a.L. 2009

Weber, J. et al: Schriftenreihe Advanced Controlling, Weinheim

Drosse, V.: Managerial Accounting, Stuttgart 2014

Klein, A. u. Schnell, H. (Hrsg.): Controlling Instrumente in der Produktion, in: Der Controlling-Berater (Band 22), Freiburg/München 2012

Gleich, R., Klein, A. (Hrsg.): Der Controlling-Berater (Bandreihe), Freiburg u. München

Weber, J. et. al.: Turnaround - Navigation in stürmischen Zeiten, Weinheim 2011

Dobelli, R.: Die Kunst des klaren Denkens, München 2011

KSI (Fachzeitschrift Krisen-, Sanierungs- u. Insolvenzberatung) zu ausgewählten Themen des Sanierungsmanagment

Pepels, W. (Hrsg.): Handbuch Turnaround Management, 2. Auflg., Berlin 2015

Case Book;

themenbezogen wird ergzd. Literatur einbezogen

 

Seminar Controlling
Art Seminar
Nr. B+W1159
SWS 2.0
Lerninhalt

Anfertigung einer Seminararbeit zu aktuellen Fragestellungen des Controlling sowie deren Präsentation und Verteidigung.

Literatur

Literatur abhängig vom definierten Thema
Für formale Richtlinien des wiss. Arbeitens vgl. Theisen, M. R.: Wissenschaftliches Arbeiten, 15. Auflage, München 2011


Data Science

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagen der Statistik, Programmierkenntnisse

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Nach erfolgreicher Teilnahme an der Veranstaltung haben die Studierenden folgende Lernziele erreicht bzw. haben folgende Kompetenzen erlangt:

  • Sie können Nutzen, Potentiale und Grenzen von Data Science bewerten
  • Sie kennen wichtige Verfahren und Anwendungen des Machine Learning. 
  • Sie können mit diesen Verfahren selbständig Modelle nach dem CRISP Prozess entwickeln und deren Leistungsfähigkeit beurteilen
  • Sie können ihr erworbenes Wissen auf reale Data Science Probleme aus der Praxis anwenden 
  • Sie haben ein Bewusstsein für ethische und rechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit Data Science und Maschinellem Lernen entwickelt
Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K60). Das „Praktikum Data Science" muss „m.E." testiert sein.

Modulverantw.

Prof. Dr. Tobias Lauer

Empf. Semester 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Informatik (Master)
Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Data Science
Art Vorlesung
Nr. E+I2124
SWS 2.0
Lerninhalt

  • Mathematische Grundlagen der Data Science
  • Data Science Prozess nach CRISP
  • Explorative Datenanalyse
  • Aufgaben und Verfahren des Maschinellen Lernens
  • Data Science Werkzeuge (Programmiersprachen R oder Python, grafische Werkzeuge)
  • Ethische und rechtliche Aspekte
Literatur

Provost F, Fawcett T: Data science for business. O'Reilly, Sebastopol, Calif. (2013)
Abott, D: Applied Predictive Analytics, Wiley (2014)
Grolemund, G, Wickham, H: R for Data Science, O'Reilly (2017)

Praktikum Data Science
Art Labor
Nr. E+I2125
SWS 2.0
Lerninhalt

  • Data Science Umgebungen (R-Studio, Jupyter-Notebooks o.ä.)
  • Methoden zur Datenvorverarbeitung und explorativen Datenanalyse
  • Analytische Verfahren zu Regression, Klassifizierung, Clustering: Lineare Regression, Entscheidungsbaum, SVM, Random Forest, kNN, k-Means, und weitere
  • Bearbeitung von Case Studies 

Direktmarketing-Management

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagen Marketing

Lehrform Vorlesung/Seminar
Lernziele

Nach Besuch der Veranstaltungen können die Studierenden die Methoden und Instrumente des Kundenbeziehungsmanagements anwenden und die gewonnenen Erkenntnisse auf verschiedene Branchen übertragen. Durch Einblick in eine gängige CRM-Software werden zudem die IT-Kenntnisse in diesem Bereich aufgebaut. Anhand praxisnaher Fallstudien und einem realen Unternehmensprojekt, die jeweils in Kleingruppen bearbeitet werden, erweitern die Studierenden ihre soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K60) sowie Hausarbeit und Referat

Modulverantw.

Prof. Dr. Larissa Greschuchna

Empf. Semester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Dialogmarketing und E-Commerce (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Customer Relationship Management
Art Vorlesung
Nr. B+W1148
SWS 2.0
Lerninhalt

Basierend auf den Zielen des ganzheitlichen CRMs werden zunächst die inhaltlichen Grundlagen vermittelt (v.a. Kundenwert, Kundenlebenszyklus, Interdependenzen). Die strategischen und operativen Maßnahmen werden erarbeitet. Zudem werden grundlegende sektorale, prozessuale und Change Management Anforderungen im Rahmen der Implementierung von CRM-Ansätzen vermittelt und typische Barrieren bei der Implementierung erarbeitet. Abschließend erfolgt ein Einblick in eine CRM-Softwarelösung. Der Vorlesungsstoff wird durch Fallbeispiele und Vorträge aus der Unternehmenspraxis vertieft.

Literatur

Die aktuelle Literaturliste wird in der Vorlesung bekannt gegeben

Marketing Projekte
Art Seminar
Nr. B+W1149
SWS 4.0
Lerninhalt

Bearbeitung von konkreten Marketing-Problemstellungen (Projekten) aus der betrieblichen Praxis, z.B. Durchführung von Marktanalysen, Webseiten-Optimierungen oder Entwickelung von Marketing-Konzeptionen.

Literatur

Keine vorbestimmte Literatur. Literatur in Abhängigkeit der Projekte.


E-Commerce-Management

Empf. Vorkenntnisse

Grundlagen Marketing und Statistik

Lehrform Vorlesung/Labor
Lernziele

Kompetenzen: Die Studierenden lernen die Umfeldbedingungen und den Wettbewerb im deutschen Handel kennen und lernen die Auswirkungen auf wesentliche strategische Entscheidungen des Handels zu verstehen. Darauf aufbauend entwickeln sie Kompetenz in der Anwendung des strategischen Managements in Handelsbetrieben. Außerdem lernen sie Multi-Channel-Systeme im Handel zu definieren und abzugrenzen, entwickeln Verständnis für die Relevanz des Multi-Channel-Retailings und erlangen Kompetenzen in Kenntnis und Anwendung des strategischen Managements von Multi-Channel-Systemen des Handels. Darüber hinaus verstehen Studierende die strategische Ausrichtung der Unternehmen durch den Marketing-Mix zu steuern und ein erfolgreiches Multi-Channel-Management zu initiieren. Weitergehendes Ziel des Moduls ist die konkrete Umsetzung einer E-Commerce-Konzeption aus den erworbenen strategischen Kompetenzen. Die Studierenden erlangen die Kompetenz zur Konzeption, zum Aufbau und zur Umsetzung eines Online-Shops und erlernen die Optimierung des Shops mittels der Durchführung eines User Experience Testings.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K120) und Laborarbeit (LA) bestehend aus:
Praktische Arbeit bestehend aus drei Elementen:

  • E-Commerce-Konzeption- und Umsetzung 
  • User Experience Testing 
  • Präsentation und Dokumentation
Modulverantw.

Prof. Dr. Achim Burkhardt

Empf. Semester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Dialogmarketing und E-Commerce (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen E-Commerce-Konzeption und Testing
Art Labor
Nr. B+W1138
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Einführung und Überblick E-Commerce-Anwendungen
  • Methoden der E-Commerce Konzeptentwicklung
  • E-Commerce Umsetzungsworkshop
  • User Experience Testing
  • Präsentationen
Literatur

Die aktuelle Literaturliste wird in der Vorlesung bekannt gegeben. Auszug aus der Literaturliste:

Becker, J. (2009): Marketingkonzeption, 9. Auflage, München.
Eberhard-Yom, M. (2010): Usability als Erfolgsfaktor, Berlin.
Kollmann, T. (2011): E-Business, 4. Auflage, Wiesbaden.
Kreutzer, R. (2014): Praxisorientiertes Dialog-Marketing, 2. Auflage, Wiesbaden.
Meffert, H., et al. (2012): Marketing. 11. Auflage, Wiesbaden.
Richter, M./Flückiger, M. (2010): Usability Engineering kompakt. 2. Auflage, Heidelberg.
Schwenke, Th. (2012): Social Media Marketing & Recht, Köln.

Strategisches Marketing
Art Vorlesung
Nr. B+W1139
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Business Model Canvas (BMC)
  • Management und Marketing (incl. Sunzi)
  • Strategische Optionen im Rahmen eines Geschäft Modelles
  • Szenario Techniken & Megatrends
  • Es wird der Business Case aufgegriffen
Literatur

Die aktuelle Literaturliste wird in der Vorlesung bekannt gegeben. Auszug aus der Literaturliste:
Osterwalder, A.; Pigneur, Y. (2011): Business Modell Generation, ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer, Frankfurt a.M.
Drucker, P.F. (2010): Was ist Management? Das Beste aus 50 Jahren, 6. Aufl., München

Retail-Management und Multi-Channel-Strategien
Art Vorlesung
Nr. B+W1140
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Umfeldbedingungen des Handels
  • Analyse des bundesdeutschen Handels nach der Five-Forces-Analyse (Abnehmer der Branche, Ersatzprodukte, Lieferanten, Potenzielle Wettbewerber und existierende Wettbewerber)
  • Strategisches Management im Handel (Ein- und Austrittsbarrieren, Strategische Gruppen im Handel, Wettbewerbsstrategien, Wachstumsstrategien)
  • Grundlagen des Multi-Channel-Retailings (Definitionsansätze, Formen, Evidenz des Multi-Channel-Handels, Ziele, Leistungen)
  • Strategische Ansätze des Multi-Channel-Retailings (Multi-Channel-Strategien, akquisitorische Logistik, Markenstrategien, Fragen der Standardisierung/Differenzierung)
Literatur

Ahlert, D.; Kenning, P.; Olbrich, R.; Schröder, H. (Hrsg.) (2010): Multichannel-Management - Jahrbuch Vertriebs- und Handelsmanagement, Frankfurt a.M.
Burkhardt, A.; Köhler, R.; Dittrich, I. (2017): Erfolgsmuster des Multi-Channel-Managements deutscher Einzelhandelsunternehmen, Norderstedt.
Heinemann, G. (2011): Cross-Channel-Management, 3. Auflage, Wiesbaden.
Heinemann, G. (2013): No-Line-Handel, Wiesbaden.
Heinemann, G. (2017): Der neue Online-Handel, 8. Aufl., Wiesbaden.
Rittinger, S. (2013): Cross-Channel Retail Branding, Wiesbaden.
Rudolph, T.; Loock, M.; Kleinschrodt, A. (2008): Strategisches Handelsmanagement, Aachen.
Schramm-Klein, H. (2012): Multi Channel Retailing - Erscheinungsformen und Erfolgsfaktoren, in: Zentes, J. et al. (Hrsg.): Handbuch Handel, 2. Auflage, Wiesbaden, S. 419-437.
Schröder, H. (2012): Multichannel-Retailing, Berlin; Heidelberg 2005.
Zentes, J./ Swoboda, B./ Foscht, T. (2012): Handelsmanagement, 3. Auflage, München.


Innovationsprojekt

Empf. Vorkenntnisse

Projektmanagement, Software-Engineering

Lehrform Labor/Studio
Lernziele

Erfolgreiche Studierende

  • sind in der Lage, eine aktuelle, praxisrelevante Problemstellung aus der Wirtschaftsinformatik in eine innovative Softwarelösung umzusetzen
  • können betriebswirtschaftliche und technische Anforderungen an ein Projektteam erfassen und bewerten
  • verstehen die technischen und nicht-technischen Probleme der Softwareentwicklung im Team und deren methodische Behandlung
  • sind in der Lage, State-of-the-Art-Softwarewerkzeuge und Software-Engineering-Methoden in einem komplexen Projektumfeld einzusetzen.
  • sind in der Lage, das Projektergebnis an Stakeholder zu kommunizieren
Dauer 2 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:240 h

  • Workload:300 h
ECTS 10.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Praktische Arbeit (PA)

Modulverantw.

Prof. Dr. Tobias Hagen

Empf. Semester 1. + 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Innovationsprojekt
Art Labor
Nr. B+W1361
SWS 2.0
Lerninhalt

Projektarbeit im Team (3-4 Studierende) mit aktuellen Themenstellungen der Wirtschaftsinformatik, die folgende Aspekte abdeckt:

  • Problemanalyse (ggf. unterstützt durch Literaturrecherchen) und Requirements-Engineering
  • Einsatz von Kreativitätstechniken zur Problemlösung (Design Thinking u.ä.) 
  • Methodisches Software-Design unter Einsatz von modernen Design-Werkzeugen
  • Implementierung und systematische Tests wissenschaftlich fundierte Validierung der prototypischen Implementierung (Ergebnisanalyse, Leistungsmessung, etc.)
  • Begleitendes Qualitäts-Management (inkl. Dokumentation)
  • Selbstorganisiertes Projekt-Management unter Einsatz von state-of-the-art PM-Tools
  • Abschlusspräsentation und Analyse
Literatur

Röpstorff/Wiechmann: Scrum in der Praxis: Erfahrungen, Problemfelder und Erfolgsfaktoren, dpunkt Verlag, Heidelberg (2015)
Dräther/Koschek/Saling: Scrum kurz und gut, O'Reilly Verlag (2013)


Logistics Planning

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse (BA-Wissen) zu Materialwirtschaft, Logistik, Fertigungsorganisation, Marketing, Controlling und strategischen Planung

Lehrform Vorlesung/Seminar
Lernziele

Die Studierenden

  • können mit dem erlernten Wissen innovative Lösungen für Unternehmen entwickeln („Altes auf neue Weise anwenden, das ist Innovation", Joseph Alois Schumpeter)
  • entwickeln die Fähigkeit zur Beurteilung Priorisierung von praxisnahen Aufgabenstellungen („if you can`t measure you can't manage", Peter Drucker)
  • können das Thema Logistics/Supply Chain Planning umfassend verstehen und in das Berufsumfeld Operations Manager einordnen
  • können den Wert des (Neu-) Erlernten verstehen und anwenden („Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er nach längerer Zeit als selbstverständlich gilt", Arthur Schopenhauer)
  • können Verknüpfungen innerhalb der Lehrveranstaltung und Zusammenhänge des Moduls Marketing, Controlling und strategischem Management herstellen
  • entwickeln ein abstraktes und analytisches Denken mit Hilfe der quantitativen Methoden des Produktionsmanagements und die Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit bei komplexen Themen und in schwierigen Situationen
  • erkennen die Bedeutung kommunikativer sowie sozialer Kompetenzen und diese anzuwenden

 

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung: Klausur (K60) sowie Praktische Arbeit und Referat

Modulverantw.

Prof. Dr. Robert Köhler

Empf. Semester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Supply Chain Risk Management
Art Vorlesung
Nr. B+W1167
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Identifizierung von Supply Chain-Risiken
  • Quantifizierung von Supply Chain-Risiken
  • Risk Management in der Distribution
  • Risk Management in Fertigwaren Bestandsmanagement
  • Risk Management in der Produktion
  • Risk Management im (internationalen) Einkauf
  • Diskussion aktueller Themen des Supply Chain Risk Managements
Literatur

APICS SCOR Modell Version 11

Seminar Supply Chain Planning
Art Seminar
Nr. B+W1168
SWS 4.0
Lerninhalt

- Supply Chain Process Design

  • Ableiten der Supply Chain Strategie aus der Unternehmens-/ Marketingstrategie für ein Start Up Unternehmen
  • Anwendungen der Supply Chain Characteristics für das Bestandsmanagement von Fertigwaren und Einkaufsartikeln: Bestands- und Beschaffungsstrategien für Halbfertigteile; Optimierung des Demand Forecast und der Bestände für in der Maschinenbauindustrie; Kundenorientiertes Beschaffungs- und Bestandmanagement
  • Optimale horizontale und vertikale Netzwerkstrukturen (Lageranzahl/ -standorte) im Handel und in der Industrie 

- Kritische Würdigung aktueller Themen/ Entwicklungen des Supply Chain Management/ der Logistik (Themenkatalog wird kurzfristig an die im Semester aktuelle Presse (z.B. BVL oder BME) angepasst. Stand Ende 2015 wären dies beispielsweise

  • Was sind die Kernbereiche eines Supply Chain Managements?
  • Was bringt Industrie 4.0 für die Supply Chain eines Unternehmens?
  • Welchen Beitrag leistet die IT (z.B. SAP) für die Optimierung der Supply Chain?
  • Make or Buy - strategische Entscheidung über Kernkompetenzen?
Literatur

wird an die aktuellen Themen angepasst


Masterarbeit

Empf. Vorkenntnisse

Wissenschaftliches Arbeiten

Lehrform Wissenschaftl. Arbeit/Sem
Lernziele

Studierende nach erfolgreichem Abschluss des Moduls...

  • sind in der Lage, ein gegebenes Thema selbständig wissenschaftlich aufzubereiten und zu strukturieren
  • sind vertraut mit den Methoden der wissenschaftlichen Recherche und Analyse
  • können existierende Ansätze nach eigenen Kriterien und Bewertungsschemata vergleichen
  • sind befähigt, einen eigenen wissenschaftlich fundierten Lösungsansatz zu finden, diesen zu realisieren und adäquat zu dokumentieren.
Dauer 1 Semester
SWS 2.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:30 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:780 h

  • Workload:810 h
ECTS 27.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Thesis, Kolloquium

Modulverantw.

Prof. Dr. Tobias Hagen

Empf. Semester 3. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Masterarbeit
Art Wissenschaftl. Arbeit
Nr. B+W1370
Lerninhalt

Die Masterthesis dauert 6 Monate (Kalenderzeit und Bearbeitungszeit) und bildet den Abschluss des Studiums. Die Thesis kann sowohl intern an der Hochschule als auch extern in einem Unternehmen erbracht werden, das eine fachlich geeignete Problemstellung anbieten kann. Die/der Studierende weist mit der Masterthesis nach, dass sie/er auf hohem fachlichen und methodischen Niveau ein Themengebiet selbständig erarbeiten und die Ergebnisse wissenschaftlich adäquat präsentieren kann.

Literatur

Jeweils aktuelle Auflage:
Fakultät B+W Hochschule Offenburg, Richtlinien zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten an der Fakultät B+W.
Kornmeier: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht für Bachelor, Master und Dissertation, UTB-Verlag, Stuttgart.
Zur jeweiligen Themenstellung passende Literatur

Kolloquium
Art Seminar
Nr. B+W1371
SWS 2.0
Lerninhalt

In einer Einführungsveranstaltung mit Präsenzpflicht werden die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens reflektiert sowie verbindliche Richtlinien für die schriftliche Dokumentation sowie für die öffentliche Präsentation vorgegeben.
Am Ende der Bearbeitungszeit der Master-Thesis folgt ein öffentlicher Fachvortrag im Umfang von 15-20 Minuten über die eigene Arbeit und deren Randbedingungen.


Operations Execution

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Logistik, Grundlagen und Strategien von Lager- und Kommissioniersystemen; Wissen und Verständnis aus der parallelen Lehrveranstaltung „Technische Logistik"

Lehrform Vorlesung/Seminar
Lernziele

Das Ziel des gesamten Moduls ist es, dem Studierenden Wissen und Verständnis für die wesentlichen Aspekte der Technischen Logistik zu vermitteln. Gleichzeitig soll ein grundlegendes Können zu dessen praktischen Nutzung vorhanden sein.
Die Studierenden können damit eine Aufgabe aus dem Bereich der Kommissionier-, Lager- und Sortiertechnik nach den Regeln der Konstruktionstechnik eigenständig abstrahieren und durch Kombination des vorhandenen Wissens über die Technische Logistik und mit Einbringen eigener Ideen strukturiert nach technischen Lösungen suchen.
Mittelgroße Lager-, Kommissionier- und Sortiersysteme können damit von den Studierenden anforderungsgerecht und nach technisch-wirtschaftlichen Kriterien eigenständig gestaltet werden. Die Studierenden sind in der Lage, die eigenen Ergebnisse mit Fachexperten zu diskutieren und zu verteidigen. Basiswissen in der Simulation soll den Studierenden bei der Umsetzung helfen.
Die Studierenden sollen weiterhin in der Lage sein, ihr Wissen über Technik, Methoden und Richtlinien ausgehend von der in diesem Modul vermittelten Basis gezielt mit Blick auf die Anforderungen und Randbedingungen einer Projektaufgabe zu erweitern.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Klausur (K60) sowie Praktische Arbeit und Referat

Modulverantw.

Prof. Dr. Ingo Dittrich

Empf. Semester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Technische Logistik
Art Vorlesung
Nr. B+W1169
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Konstruktionslehre zur Erstellung eines Wirkmodells von Kommissionier-, Lager- und Sortiersystemen 
  • Materialflussrechnung (verteilen, transportieren, zusammenführen, vereinzeln, sortieren, lagern)
  • Richtlinien zur Planung, Projektentwicklung und Betrieb von Lager- und Kommissioniersystemen 
  • Wirkprinzipien, Lagerlayoutplanung
  • Materialflusssimulation
  • Instandhaltung von Anlagen 
  • Technische Nachhaltigkeitskonzepte
  • Technische Logistik trifft Industrie 4.0
  • Best Practices
Literatur

Arnold, D., Isermann, H., Kuhn, A., Tempelmeier, H., Furmans, K. (Hrsg.): Handbuch der Logistik; 3. Auflage, Springer Verlag, 2008
Arnold, D., Furmans, K.: Materialfluss in Logistiksystemen; 6. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, 2009
Bauernhansl, T., ten Hompel, M., Vogel-Heuser, B.: Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik: Anwendung · Technologien · Migration; Springer Vieweg, Wiesbaden, 2014
Gudehus, T.: Logistik 1 : Grundlagen, Verfahren und Strategien; 4. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, 2012
Gudehus, T.: Logistik 2 : Netzwerke, Systeme und Lieferketten; 4. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, 2012
Ten Hompel, Schmidt, T., Nagel, L., Jünemann, R.: Materialflusssysteme : Förder- und Lagertechnik; 3. Auflage, Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg, 2007
Jodin, D., ten Hompel, M.: Sortier- und Verteilsysteme : Grundlagen, Aufbau, Berechnung und Realisierung; Springer Verlag, Berlin/Heidelberg, 2006
Skript der Vorlesung: Verfügbar im Intranet der Hochschule Offenburg (Moodle)
Weitere Literatur wird themenbezogen im Laufe der Vorlesung zur Verfügung gestellt

Seminar Technische Logistik
Art Seminar
Nr. B+W1170
SWS 4.0
Lerninhalt
  • Einfache, kurze Übungen mit dem Ziel, die Theorie aus der Vorlesung in die eigenständige Arbeit zu übernehmen und ein Verständnis für die zuvor theoretisch und an Beispielen erlerntes Wissen zu erlangen und zu vertiefen
  • Komplexere Fallbeispiele mit möglichst realem Hintergrund bauen auf den kurzen Übungen auf und erlauben es den Studierenden, Wissen und Verständnis nun auch auf komplexere Sachverhalte anzuwenden
  • Lernsequenzen und Übungen an Siemens Tecnomatix Plant Simulation als Beispiel für die Arbeit mit Materialflusssimulation
  • Semesterübergreifende Projektarbeit in Teams, um die Teamfähigkeit zu stärken und an einem umfassenderen Thema eine Spange über zuvor einzelne geübte Sequenzen zu erreichen; Präsentation und Verteidigung der Ergebnisse am Semesterende
Literatur

Die Literatur wird weitgehend fall- und übungsbezogen im Laufe des Seminars genannt bzw als Übung von den Studierenden selbst recherchiert
Übungsskript im Intranet der Hochschule Offenburg (Moodle)


Research-Seminar

Empf. Vorkenntnisse

Wissenschaftliches Arbeiten

Lehrform Seminar
Lernziele

Die Studierenden erarbeiten sich im Rahmen des Moduls selbständig ein wissenschaftliches Thema aus der angewandten Forschung der Wirtschaftsinformatik, indem sie aktuelle wissenschaftliche Original-Veröffentlichungen zum Thema lesen und in einem Seminarvortrag sowie Hausarbeit aufbereiten.
Die Studierenden erwerben dadurch tiefes, aktuelles Fachwissen in ihrem Thema. Sie verstehen, wie wissenschaftliche Publikationen aufgebaut sind, und können dieses Wissen bei eigenen wissenschaftlichen Arbeiten anwenden.
Sie können außerdem ein selbst erarbeitetes Thema einem Fachpublikum auf angemessenem Niveau präsentieren und Fragen zum Thema in der entsprechenden Tiefe beantworten.

Dauer 1 Semester
SWS 2.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:30 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:120 h

  • Workload:150 h
ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Referat (RE)

Modulverantw.

Prof. Dr. Tobias Hagen

Empf. Semester 1. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Aktuelle Themen der Wirtschaftsinformatik
Art Seminar
Nr. B+W1360
SWS 2.0
Lerninhalt

Im Seminar werden jährlich wechselnde Themen aus der aktuellen Forschung behandelt. Mögliche Themenfelder sind z.B. Internet der Dinge, Industrie 4.0, Data Science, Big Data Systeme, neue Arten von Informationssystemen.
Alle Themen sollen nicht nur aus der rein technischen Perspektive betrachtet werden, sondern aus der interdisziplinären Sicht der Wirtschaftsinformatik.

Literatur

Themenbezogen: Zeitschriftenreihen aus der Wirtschaftsinformatik, z.B.:
HMD - Praxis der Wirtschaftsinformatik, Springer Verlag
BISE - Business Information Systems, Springer Verlag
Information Systems, Elsevier


Risikomanagement & Compliance

Empf. Vorkenntnisse

Grundkenntnisse des privaten Wirtschaftsrechts, Grundkenntnisse der Corporate Governance

Lehrform Vorlesung
Lernziele

Die Studierenden erwerben die theoretischen und praktischen Kompetenzen zum Verständnis, zum Aufbau und zur Beurteilung eines ganzheitlichen Risikomanagementsystems mit seinen Teilsystemen internes Kontrollsystem und internes Revisionssystem. Die Studierenden haben das notwendige Normenverständnis durch die Kenntnis der gesetzlichen Grundlagen, aber insbesondere auch der praxisrelevanten ganzheitlichen Modelle (COSO-Enterprise Risk Management, ISO 31000, Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie Three-Lines-of-Defense-Modell). Die Studierenden können die Abschlussprüfung hierbei verorten. Die Studierenden können ausgehend von der Lageberichterstattung das jeweilige Risikomanagement beurteilen. Den Studierenden sind die Erfolgsfaktoren und Grenzen eines Risikomanagementsystems bekannt.
Die Studierenden erwerben einen Überblick über alle compliance-relevanten Rechtsthemen und verstehen dadurch die rechtlichen Grundlagen des Risikomanagements. Die Studierenden kennen die gesellschaftsrechtlichen Pflichten der Unternehmensleitung, die kartellrechtlichen Haftungstatbestände, die strafrechtliche Verantwortlichkeit und die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen. Sie gewinnen auch einen Einblick in die kapitalmarktrechtlichen Pflichten börsennotierter Unternehmen. Als Nichtjuristen erwerben die Studierenden das nötige Fingerspitzengefühl für rechtliche Risiken.

Dauer 1 Semester
SWS 6.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:90 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:180 h

  • Workload:270 h
ECTS 9.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung Klausur (K150)

Modulverantw.

Prof. Dipl.-Kfm. Ulrich Bantleon, WP/StB

Empf. Semester 1. oder 2. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Betriebswirtschaft (Master)
Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
Wirtschaftsinformatik (Master)

Veranstaltungen Risikomanagement
Art Vorlesung
Nr. B+W1160
SWS 4.0
Lerninhalt
  • Einordnung in die Corporate Governance
  • Rechtlicher Rahmen des Risikomanagements
  • Risikomanagement-Prozess 
  • Modelle zur Umsetzung eines ganzheitlichen Risikomanagementansatzes, insbesondere COSO-Enterprise Risk Management, ISO 31000: Risk Management - Principles and Guidelines, MaRisk und das Three-Lines-of-Defense-Modell
  • Instrumente des Risikomanagements
  • Quantitative und qualitative Ansätze 
  • Darstellung des Risikomanagements im Lagebericht
  • Grenzen des Risikomanagements
  • Prüfung des Risikomanagements 
  • Vorstellung von Praxisbeispielen
Literatur

AmlingT/Bantleon,(Hrsg.): Praxis der Internen Revision, Berlin 2012.
Diederichs: Risikomanagement und Risikocontrolling, 4. Aufl., München 2017.  
Gleißner: Grundlagen des Risikomanagements, 3. Aufl., München 2016.
Geißner/Romeike (Hrsg.): Praxishandbuch Risikomanagement, 2. Aufl., Berlin 2015.
Knoll/Degen: Praxis des Risikomanagements: Moderne Instrumente in der Unternehmenssteuerung, Stuttgart 2014.
Marten/Quick/Ruhnke: Wirtschaftsprüfung, 5. Aufl., Stuttgart 2015.
Thalib: Der Schwarze Schwan, München 2010.
Vanini: Risikomanagement: Grundlagen - Instrumente - Unternehmenspraxis, Stuttgart 2012.

Corporate Compliance
Art Vorlesung
Nr. B+W1161
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Praxisbericht Compliance
  • Gesellschaftsrecht 
  • Kartellrecht 
  • Wirtschaftsstrafrecht - Korruption
  • Kapitalmarktrecht 
  • Arbeitsrecht
Literatur

Bungenberg/Dutzi/Krebs/Zimmermann (Hrsg.), Corporate Compliance und Corporate Social Responsibility, Baden-Baden 2014
Ghassemi-Tabar/Pauthner/Wilsing (Hrsg.), Corporate Compliance, Düsseldorf 2016.Gruetzner/Jakob, Compliance von A-Z, 2. Aufl., München 2017,
Hauschka/Moosmayer/Lösler, Corporate Compliance, 3. Aufl., 
München 2016.
Kleinfeld/Martens, CSR und Compliance, Wiesbaden 2018.
Kuthe/Szesny (Hrsg.), Kapitalmarkt Compliance, 2.Aufl., Heidelberg 2018. 
Moosmayer, Compliance, 3. Aufl., München 2015.
Siedenbiedel, Corporate Compliance, Herne 2014.
Teichmann, Compliance, München 2014.


Schwerpunkt Controlling & Risikomanagement

Dauer 1 Semester
SWS 12.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:180 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:360 h

  • Workload:540 h
ECTS 18.0
Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes 2. Semester

Schwerpunkt Direktmarketing & E-Commerce

Dauer 1 Semester
SWS 12.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:180 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:360 h

  • Workload:540 h
ECTS 18.0
Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes 2. Semester

Schwerpunkt Logistik

Dauer 1 Semester
SWS 12.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:180 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:360 h

  • Workload:540 h
ECTS 18.0
Max. Teilnehmer 0
Häufigkeit jedes 2. Semester

Software-Architekturen

Empf. Vorkenntnisse

Programmierung (Java), Software Engineering, Enterprise Anwendungen

Lehrform Vorlesung/Seminar
Lernziele

  • Die Studierenden lernen die Inhalte des Berufs des IT-Architekten und seine Rolle in Unternehmen kennen.
  • Sie erlernen Methoden, um komplexe Software-Strukturen in überschaubare Einheiten zu gliedern.
  • Anhand von Mustern und Basisarchitekturen wird die Lösungskompetenz für gängige Probleme beim Entwurf einer Systemarchitektur erworben.
Dauer 1 Semester
SWS 4.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:60 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:90 h

  • Workload:150 h
ECTS 5.0
Voraussetzungen für Vergabe von LP

Modulprüfung für "Systemarchitekturen" (K60)
"Seminar Systemarchitekturen" muss "m.E." attestiert sein.

Modulverantw.

Prof. Dr. Joachim Orb

Empf. Semester 1. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftsinformatik (Master)
Informatik (Master)

Veranstaltungen Seminar Software-Architekturen
Art Seminar
Nr. E+I2111
SWS 2.0
Lerninhalt
  • Präsentationen von Software-Architekten von Unternehmen aus der Region zu konkreten Aufgaben des Architektenberufs
  • Selbständiges Erarbeiten und Präsentieren aktueller Themen aus dem Bereich der Systemarchitektur
Software-Architekturen
Art Vorlesung
Nr. E+I2110
SWS 2.0
Lerninhalt

  • Architektonischer Ordnungsrahmen: Ordnungsrahmen und Strukturierung der Vorlesung
  • Architekturen und Architektur-Disziplin: Beschreibung der Aufgaben des Systemarchitekten sowie der Disziplin Systemarchitektur
  • Architekturperspektiven: Fragmentierung und Abstraktion von IT-Systemen
  • Architekturmittel: Werkzeuge und Hilfsmittel des Systemarchitekten; vertiefende Untersuchung ausgewählter Basisarchitekturen
Literatur

Gharbi, M. et al., Basiswissen für Software-Architekten, dpunkt.verlag, 2013
Starke, G., Effektive Software-Architekturen, 6. Auflage, Hanser, 2014
Vogel, O. et al., Software-Architektur, 2. Auflage, Spektrum, 2009
Bass, L., Clements, P., Kazman, R., Software-Architecture in Practice, 3rd Edition, Addison-Wesley, 2012
Fowler, M., Patterns of Enterprise Application Architecture, Addison-Wesley, 2003
Dunkel, J. et al., System-Architekturen für Verteilte Anwendungen, Hanser, 2008
IEEE Software's "On Architecture" with Grady Booch http://feeds.feedburner.com/onarchitecture
SEI http://www.sei.cmu.edu/architecture/


Wahlpflichtmodul

Lernziele

Mit der Auswahl der angebotenen Wahlpflichtfächer kann das Studium in verschiedene Richtungen gestaltet werden:

  • durch eine inhaltliche Ergänzung der Studieninhalte
  • durch eine methodische Ergänzung der Studieninhalte oder
  • durch eine Ergänzung zur Erweiterung des gesellschaftlichen und politischen Hintergrunds oder
  • durch persönliche Neigungen und Interessen
Dauer 1 Semester
SWS 2.0
Aufwand
  • Lehrveranstaltung:30 h
  • Selbststudium/
    Gruppenarbeit:60 h

  • Workload:90 h
ECTS 3.0
Modulverantw.

Prof. Dr. Tobias Hagen

Empf. Semester wählbar vom 1. bis 3. Semester
Häufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Wirtschaftinformatik (Master)



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