TOPweek

TOPweek bedeutet so viel wie „Eine Woche, ein Thema“!  Alle Partnerhochschulen der Kooperation konzentrieren sich auf spezielle Kernthemen im Bereich der Logistik. In einer TOPweek sind Studierende aller Partnerhochschulen dazu eingeladen, in einem Blockkurs jeweils ein spezielles Thema bei einem Partner kennenzulernen. So bekommen Sie in einer TOPweek viel Wissen vermittelt, erleben aber vor allem auch eine internationale Atmosphäre und lernen das Arbeiten in gemischten internationalen Studierendenteams. TOPweeks werden an der Fakultät mit durchschnittlich 4 ECTS angerechnet (i.d.R. Wahlfach)

Ankündigung TOPweek Autumn 2018 in Dänemark: Negotiation 12.-16.11.2018

Die TOPweek mit Themen rund um das Thema "Verhandlung" wird von unserem dänischen Partner VIA University College in DK-Aarhus und Horsens durchgeführt.

Vorläufiges Programm TOPweek Autumn 2018

Dank Förderung durch die Europäische Union und des Unternehmens Fa. Zehnder, Lahr kann der Eigenanteil pro Teilnehmer auf 150EUR reduziert werden.

In diesen Teilnahmegebühren sind folgende Leistungen enthalten:

  • Reisekosten
  • Übernachtung mit Frühstück

Folgende Leistungen sind nicht in der Teilnahmegebühr enthalten:

  • Mittag- und Abendessen
  • Persönliche Ausgaben

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich noch heute mit einem kurzen
Motivationsschreiben in englischer Sprache (ingo.dittrich@hs-offenburg.de)!
Beachten Sie bitte, dass eine Anmeldung nach erfolgreicher Bewerbung verbindlich ist.

E-Commerce/Logistics-Roadtrip Juni 2018: Das war die mobile TOPweek von Gengenbach bis Aarhus

In der ersten Juniwoche 2018 hat als Novum eine fakultätsübergreifende TOPweek des Hochschulnetzwerks Midplus Logistics Competence Clusters stattgefunden. Geführt und organisiert wurde die Reise von einem dänisch-niederländisch-deutschen Dozententeam. Dabei wurden neue Ideen für eine hochschulübergreifende Lehre ausprobiert – der „mobile“ Lehrraum.

In Teams mit dänischen, deutschen und einem finnischen Bachelor-Studierenden wurde im Laufe einer Reise von Gengenbach über die Partnerhochschule Fontys Hogeschool (NL-Venlo) bis zum dänischen VIA University College (DK-Horsens/Aarhus) an einer Fallstudie gearbeitet. Besuche bei Unternehmen mit Schwerpunkt E-Commerce in allen drei Ländern haben dabei Impulse für die Arbeit an dieser Fallstudie gegeben: So wurde ein funktionsfähiger Online-Shop mit einem zugehörigen Logistikkonzept in den Teams ausgearbeitet und am Ende der Woche präsentiert. Eine Gruppe von Masterstudierenden (DEC) hat in Vorbereitung auf eine spätere internationale Führungsverantwortung die Leitung der Teams übernommen, bei der Arbeit an der Software beraten und wertvolle Motivations- und Koordinationsarbeit geleistet.

Das sehr intensive Programm in englischer Sprache hat die Teilnehmer herausgefordert: Zwei bis drei Unternehmensbesuche und Vorträge pro Tag, viele Arbeitsstunden an der Fallstudie,  Präsentationen der international besetzten Teams, Ausarbeitung eines Reports und insgesamt etwa 2.500 km Fahrt.

Am Ende standen die vielen positiven Eindrücke von Unternehmen aus drei Ländern, das intensive Kennenlernen unter den Studierenden der Partnerhochschulen und das Erleben internationaler Teamarbeit im Vordergrund.

Es ist wichtig, dass die Möglichkeit zur Sammlung internationaler Erfahrungen nicht vom Wohlstand der interessierten Studierenden abhängt: Wir bedanken uns daher ganz herzlich bei der ASTA der Hochschule Offenburg, die uns mit Mitteln der Qualitätssicherung hilfreich unterstützt hat wie auch bei Firma Zehnder aus Lahr für ihre großzügige Spende zur Reduzierung der Reisekosten für unsere Studierenden!

Programmbroschüre TOPweek 2018. 

Exkursion nach Venlo und Rotterdam

Im Rahmen des Midplus Logistics Knowledge Clusters haben acht Studierende der Studiengänge BW und LH der Hochschule Offenburg die Partnerhochschule Fontys Hogeschool in Venlo, Niederlande besucht.

Gemeinsam mit elf französischen Studenten haben die Studierenden den Hafen in Rotterdam besichtigen können. Hierbei konnten sie an einer Hafenrundfahrt teilnehmen, das größte Schiff weltweit betrachten und einen Vortrag über die dortige Zollverwaltung hören.

Des Weiteren konnten die Studenten an einer Führung in der Zigarettenfabrik Scandinavian Tobacco in Eersel teilnehmen. Vom Warenlager bis zum Endlager der Produkte wurde die Herstellung von Zigarren besichtigt. Zudem hat im Anschluss ein Vortrag mit Diskussionsrunde stattgefunden.

An den weiteren Tagen haben die Studierenden unter Anleitung von Professoren die Möglichkeit gehabt, an zwei Planspielen teilzunehmen. Im ersten Planspiel ging es darum, die geeignete Transportmöglichkeit auszuwählen. So musste in verschiedenen Teams entschieden werden, ob per Lastwagen, Schiff oder per Bahn an den Kunden geliefert wird. Dabei mussten die Studenten die Kundentreue, der Lieferungszeitpunkt und die Kosten im Blick behalten. Am Ende des Planspiels wurden die Ergebnisse der jeweiligen Gruppen präsentiert.

Bei einem zweiten, sehr komplexen Planspiel ging es darum, Umschlagsplätze oder Warenhäuser in ganz Europa festzulegen. Dabei mussten die Entfernungen, Transportwege und die Kosten mitberücksichtigt werden.

Zum Ende der Woche haben die Studierenden einen Vortrag zu interkulturellen Unterschieden gehört. Dabei wurden sie auf die unterschiedlichen Umgangsformen im Business Alltag sensibilisiert.

Die vier Tage wurden mit französischen Studenten verbracht. Somit konnten neben den fachlichen auch interkulturelle Erfahrungen gesammelt sowie neue Kontakte geknüpft werden. Abschließend betrachtet haben die Studierenden durch die Exkursion viel neues, fachliches Wissen erlangt. Außerdem konnte interkulturelle Erfahrungen gesammelt werden. Von den Studierenden kam ausschließlich nur positives Feedback. Die Exkursion war sehr lehrreich und interessant, fanden die Teilnehmer und Organisatoren.

TOPweek ECommerce und Multi-Chain-Management in Gengenbach, März 2017

Teilgenommen haben insgesamt 36 Studierende aus fünf Ländern. 19 davon studieren an der Hochschule Offenburg Betriebswirtschaft/Logistik und Handel (LH) oder verwandte Studiengänge. Des Weiteren waren aus Dänemark sechs Studierende angereist, aus den Niederlanden neun und zwei Austauschstudierende aus Malaysia und Mexiko konnten ebenfalls bei der TOPweek mitmachen. 

Das fünftägige Programm war für die Studierenden und Dozenten stark durchgetaktet: Bis zu vier Vorlesungen pro Tag, eine Gastvorlesung, Besichtigungen von Firmen wie Printus in Offenburg, Zalando in Lahr, ein Gespräch mit einem DHL-Vertreter, eine Exkursionen in die Region, viel Teamarbeit in gemischten Gruppen und den Abschlusspräsentationen am letzten TOPweek-Tag.  

Die gestellte Projektaufgabe der TOPweek war diesmal, die Logistik und das Webshopdesign für eine Discounterkette zu entwerfen, die bislang über Filialen ihre Produkte verkauft. Am Ende winkt ein Teilnahmezertifikat für die Studierenden und natürlich erste Erfahrung in der Zusammenarbeit in internationalen Teams.  Die Ausarbeitung im Nachgang der TOPweek findet in den internationalen Teams statt, wird an der Hochschule abgegeben und mit Noten beziehungsweise Credits bewertet. "Lernziel ist dabei, die länderübergreifende Zusammenarbeit auf Distanz zu üben", betont Prof. Dr. Andrea Müller von der Hochschule Offenburg, die mit Kollegen der Fontys Hogeschool, NL-Venlo und der Hochschule Offenburg bei der TOPweek englischsprachige Vorlesungen hielt und für die Studierenden Laborbesuche organisierte.

Programmbroschüre TOPweek 2017.